Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.9
- S.11
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Gesamter Text dieser Seite:
© I. ULLMANN
Lebensraum Innsbruck
Bestens und verlässlich betreut
Die Mitarbeitenden des Amtes
Personalwesen freuen sich über
neue KollegInnen.
© F. BÄR
Die Schultasche ist gepackt. Nicht nur
Schulerhalter und Lehrpersonal, auch
Eltern, Kinder und Jugendliche sollten
wohlvorbereitet ins neue Schuljahr starten.
Die Karriere-MacherInnen
Das Personalamt vermittelt geeignete BewerberInnen an offene
Stellen bei der Stadt – und freut sich auch selbst über Verstärkung.
Die Stadt Innsbruck ist Schulerhalterin von 33 Pflichtschulen - darunter
21 Volks-, neun Mittel-, zwei Sonderschulen und die Polytechnische Schule,
mit Tagesbetreuung an 30 Standorten.
Z
um Schulstart ist es Amtsvorstand
Werner Leithmayer wichtig, allen
Eltern und Erziehungsberechtigten zu versichern, dass sie ihre Kinder in
Innsbrucks Schulen „immer bestens und
verlässlich betreut“ wissen können: „Wir
sorgen als Schulerhalterin für die ‚Hardware‘, also die Erhaltung, Instandsetzung
und den reibungslosen Betrieb der Schulgebäude und schulischen Einrichtungen.
Wir schaffen die Voraussetzungen zum
gemeinsamen Lernen. Für die Lehrinhalte und das pädagogische Personal, also die
‚Software‘, ist die Bildungsdirektion Tirol
zuständig. Mit dieser gibt es eine sehr gute
und enge Zusammenarbeit“, so der Schulamtsleiter. 2025 steht dem Schulamt dafür
ein Budget von rund 23 Millionen Euro zur
Verfügung (ohne Personalkosten).
Standorten Ferienbetreuung angeboten,
der Sommer ist auch die Zeit für Instandsetzungsarbeiten, die frühzeitig geplant
werden müssen und in enger Abstimmung
mit den ausführenden Firmen stattfinden.
Schließlich sollen die 6.254 städtischen
PflichtschülerInnen Innsbrucks gut ins
neue Schuljahr starten können.
2024/25 werden 311 Schulklassen, davon
85 an Mittel- und 226 an Volksschulen,
von insgesamt 900 PädagogInnen betreut.
Besonders aufregend ist der Schulbeginn
für alle, die eine erste Klasse besuchen, sei
es an einer Volks- oder Mittelschule. Heuer sind das 1.035 Volksschulkinder und 530
Kinder, die an eine der neun Mittelschulen
mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten wechseln. Auf sie alle warten neue
Erfahrungen und viele neue Gesichter.
Arbeitsreicher Sommer
Zusammenarbeit großgeschrieben
Wenn sich im Herbst wieder die Tore für
den regulären Schulbetrieb öffnen, haben die Bediensteten des Schulamts (insgesamt 92) eine arbeitsreiche Zeit hinter
sich. Im Sommer wird nicht nur in Kooperation mit den Kinderfreunden Tirol an drei
Der Schulamtsleiter und Vorsitzende des
Bildungsausschusses des österreichischen Städtebunds setzt auf Zusammenarbeit: auf Zusammenarbeit zwischen
Stadt und Land und auf regelmäßigen
überregionalen, kommunalen Austausch
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INNSBRUCK INFORMIERT
im Städtebund und auf Zusammenarbeit
mit der ISD - Innsbrucker Soziale Dienste GmbH beim Mittagstisch. Pro Jahr werden rund 300.000 Mittagessen frisch, regional und saisonal bei der ISD zubereitet
und unter strengen Hygienevorschriften an den Schulen mit Tagesbetreuung erwärmt und ausgegeben. Weitere
enge Kooperationspartner sind die IIG –
Innsbrucker Immobilien GmbH für Neu-,
Zu- und Umbauten sowie Sanierungen,
die KIB – Kinder Bildung gem. GesmbH, die
das Personal in der Freizeitbetreuung und
Schulassistenz stellt, die IKB – Innsbrucker
Kommunalbetriebe AG für Internet und Telefonie sowie das Tiroler Bildungsservice
für die IT-Betreuung an den Schulen. Für
die Nachmittagsbetreuung sind derzeit
2.950 Kinder und Jugendliche angemeldet.
Und auf eine gute Zusammenarbeit mit den
Eltern setzt der Städtebund auch, indem Informationen und Anträge zu Ermäßigungen
und An-/Abmeldungen unbürokratisch, oft
schon vor Ort, also an der Schule getätigt
werden können. Dort liegen auch Informationsfolder mit Hinweisen zu Tarifen, Ermäßigungen und Beratungsstellen bereit. UI
D
ie MitarbeiterInnen des Amtes Personalwesen „machen“ Karrieren: Als
RecruiterInnen für die Stadt Innsbruck sorgen sie dafür, dass BewerberInnen
zu ihrem Traumjob finden, aber auch, dass
sich die Stadt als Arbeitgeberin weiterentwickelt – und freuen sich über Verstärkung.
Große Chancenvielfalt
Aktuell sind 1.897 Mitarbeitende für die
Stadt Innsbruck in zahlreichen Bereichen
tätig. Von der padägogischen Fachkraft in
städtischen Kindergärten über Tiefbautechnik im Referat Brücken- und Wasserbau bis zur Betreuung von Parkscheinautomaten finden sich vielfältige Stellen im
Dienst der Öffentlichkeit, die momentan
auf BewerberInnen warten. Für die Suche danach ist das Personalwesen zuständig – auch angesichts künftiger Herausforderungen: „Ein Viertel der städtischen
Arbeitskräfte wird in den nächsten zehn
Jahren die Pension antreten – dadurch ergeben sich viele neue Karrierechancen für
Bewerbende. Gleichzeitig arbeiten wir mit
den veränderten Möglichkeiten zur Digitalisierung der städtischen Arbeitswelt – so-
wohl bei unseren internen Prozessen und
Angeboten zur Weiterentwicklung als auch
bei der Bewerbung selbst“, führt Referentin Victoria Klausner (Recruiting und Digitalisierung) aus. Aber wie läuft eine erfolgreiche Bewerbung ab?
Bestens beworben
Der erste Schritt führt auf die Seite
karriere.innsbruck.gv.at – dort finden sich
alle aktuellen Stellenangebote, für die
man sich direkt online bewerben kann.
Bei der Bewerbung sind vor allem ein
übersichtlicher Lebenslauf und vollstän-
dige Unterlagen wichtig, ein Motivationsschreiben ist auch ein großes Plus.
Danach folgt das Bewerbungsgespräch,
zu dem sich eine pünktliche Erscheinung
empfiehlt: „Wichtig ist uns eine gute Vorbereitung, etwa indem sich Bewerbende
im Vorhinein über die jeweilige Dienststelle informieren. Standardfloskeln kommen
bei uns weniger gut an – Authentizität und
Ehrlichkeit dagegen sehr“, so die Tipps der
RecruiterInnen. Befolgt man sie, steht einer erfolgreichen Bewerbung nichts im
Weg – und die Karriere bei der Stadt kann
beginnen. FB
www.schuelerhilfe.at
Die Nachhilfe / 7x in Tirol
INNSBRUCK INFORMIERT
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