Innsbruck Informiert

Jg.2024

/ Nr.12

- S.12

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Politik & Stadtverwaltung

Aus dem Stadtsenat
Umbenennung in Raiffeisenplatz
Im Rahmen des Neubaus des RAIQA-Quartiers gab es von der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG (RLB Tirol) den Wunsch, die
bestehenden Adressen Adamgasse 3–7a
in Raiffeisenplatz 1–4 umzubenennen. Da
sich das RAIQA in unmittelbarer Nähe zum
Bozner Platz und dem Sparkassenplatz
befindet und sich damit künftig eine neue
Achse vom Bahnhof in die Innenstadt bildet, wurde dem vom Stadtsenat mehrheitlich entsprochen.

Heizkostenzuschuss
Von 2012 bis Jahr 2021 wurde Innsbrucker
BürgerInnen zusätzlich zur Heizkostenzuschussleistung des Landes Tirol ein städtischer Heizkostenzuschuss in Höhe von
50 Euro ausbezahlt. Der Teuerungswelle
Rechnung tragend, hat der Stadtsenat für die
Heizperioden 2021/2022 sowie 2022/2023
eine temporäre Erhöhung des Heizkostenzuschusses auf 100 Euro beschlossen.
Auch für die Heizperiode 2023/2024 wird
der städtischen Heizkostenzuschuss an anspruchsberechtigte Innsbrucker BürgerInnen in Höhe von 100 Euro ausbezahlt.

Jugendzentrum in Wilten
In Wilten gibt es derzeit kein Jugendzentrum. Das nächstgelegene Jugendzentrum
ist das Jugendzentrum Tivoli. Dieses wird
laut den Erfahrungswerten der Innsbrucker
Sozialen Dienste (ISD), die die Einrichtung
betreiben, auch von Jugendlichen aus Wilten intensiv genutzt. Die städtischen Gremien sprachen sich dafür aus, im Projekt
Innrain 125-135 der gemeinnützigen allgemeinen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft (BWSG) im nördlichen Bauteil ein
Jugendzentrum für den Stadtteil Wilten zu
integrieren. Betrieben werden soll dieses
Jugendzentrum von den ISD.

Audiodolmetschen
Das Amt Stadtplanung, Mobilität und Integration erweitert das seit 2016 bestehende Projekt Videodolmetschen um die
Möglichkeit des Audiodolmetschens. Bis-

vom 6. und 12. November 2024

her konnte das Angebot ausschließlich für
Übersetzungen bei persönlichen Gesprächen genutzt werden. Mit der Ausweitung
des Projektes ist es im Gesundheitsamt
zukünftig möglich, DolmetscherInnen
auch bei telefonischen Gesprächen zuzuschalten. Der Service „Videodolmetschen“
kann im Bedarfsfall von folgenden Ämtern
angeboten werden: Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- Jugend und Generationen inkl.
Bildungsservicestelle, Gesundheitswesen,
Mindestsicherung, Bürgerservice, Wohnungsamt und Standesamt.

Regionalbahnlinie 5
Die Regionalbahnlinie 5 verbindet das
Innsbrucker Stadtgebiet mit der Region
und fährt derzeit vom Rumer Bahnhof bis
zur Haltestelle Technik West. Bis 2030 ist
eine Verlängerung Richtung Westen bis
zum Bahnhof Völs geplant. Ein wichtiger
Schritt in diesem Ausbauvorhaben ist die
Verbreiterung der geplanten Brücke über
die Bundesstraße B 171. Stadtsenat und
Gemeinderat gaben im November grünes
Licht für einen zweigleisigen Betrieb sowie
den Bau eines breiten Geh- und Radwegs.
Die Mehrkosten von etwa 525.000 Euro
werden durch das „Mittelfristige Investitionsprogramm für Privatbahnen“ des Bundes übernommen. Diese Verbreiterung
ermöglicht es, den künftigen Anforderungen der Stadtentwicklung gerecht zu werden und die Attraktivität der Verbindung
für FußgängerInnen und Radfahrende im
Stadtteil Kranebitten zu erhöhen. Zusätzlich sprach man sich für einen zweigleisigen Ausbau der Regionalbahnlinie zwischen der Haltestelle Technik West und
der geplanten neuen Haltestelle Kranebitten aus. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe
AG (IVB) wurde beauftragt, im Rahmen
einer Wirtschaftlichkeitsprüfung die verschiedenen Varianten zu analysieren und
die Ergebnisse als Entscheidungsgrundlage beizubringen.

Gemeinschaftliches Wohnen
Am Campagne Areal in der Reichenau soll

erstmals ein städtisches Projekt realisiert
werden, das auf gemeinschaftliches Wohnen setzt. Ziel dieser neuen Wohnform ist
es, eine breitere Bevölkerungsdurchmischung in städtischen Wohnquartieren zu
fördern und das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Sowohl der Stadtsenat
als auch der Gemeinderat beschlossen,
gemeinschaftliche Wohnformen in Innsbruck zu forcieren. In einem ersten Schritt
werden Flächen am Baufeld 2 des Projektes Campagne Reichenau zur Verfügung gestellt. Pro Gemeinschaftswohnform sollen
bis zu 50 Wohnungen umgesetzt werden.

Kindergartensozialarbeit
Mit dem „Team MOBIL fürs Kind“ startet
die Stadt Innsbruck das dreijährige Pilotprojekt Kindergartensozialarbeit als kostenloses Zusatzangebot für alle Familien,
deren Kinder einen städtischen Kindergarten besuchen. Ausgearbeitet wurde das
Konzept vom Amt für Kinder, Jugend und
Generationen. Eng zusammengearbeitet
wird dabei mit NetzwerkpartnerInnen wie
Familienhilfe oder Caritas. Weiters ist es
das Ziel, HelferInnenstrukturen zu erhalten und ressourcenorientiert zu arbeiten.
Damit kommt es zu einer Entlastung der
elementarpädagogischen Einrichtungen,
zugleich werden die pädagogische Qualität und die Arbeitsbedingungen verbessert. Für das neue Referat Kindergartensozialarbeit (KiSo) sind drei zusätzliche
Dienstposten vorgesehen.

Blindenwanderweg
Der Blindenwanderweg für blinde und
sehbehinderte Menschen führt als Lehrpfad auf 3,6 Kilometern entlang der Sill
und des Inns bis zum Baggersee. Um den
Lehrpfad im kommenden Jahr zu revitalisieren und zu erweitern, werden mit Beschluss von Stadtsenat und Gemeinderat
80.000 Euro für das Finanzjahr 2025 veranschlagt. In den Folgejahren 2026 und
2027 sollen jeweils 30.000 Euro und ab
2028 jeweils 5.000 Euro berücksichtigt
werden. KR/MD/MF
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