Innsbruck Informiert

Jg.2010

/ Nr.3

- S.14

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Diese Ausgabe – 2010_Innsbruck_informiert_03
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AKTUELL
Daseinsvorsorge:
Erfahrungsaustausch mit Vorarlberg
„Es ist wichtig, sich über Einrichtungen der Daseinsvorsorge in anderen Gemeinden zu informieren“, so Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.
In diesem Sinne besuchte die Seniorenreferentin mit Mitgliedern des Gemeinderatsausschusses für soziale Daseinsvorsorge sowie des Seniorenausschusses und Mitarbeitern der ISD am 28. länner das IAP Sozialzentrum Ludesch und das Haus der Generationen in Götzis.
Integrierte Altenpflege in Ludesch
Die Gemeinde Ludesch gehr mit der integrierten Altenpflege einen Weg der Daseins
vorsorge, der besonders auf die Vernetzung ambulanter und stationärer Dienste abzielt. Unter dem Schlagwort „Case Management“ versucht man dort individuell auf jeden einzeinen Fall einzugehen, Lösungen zu finden und Wahlmöglichkeiten anzubieten. Sozialzentrumsleiter Dieter Jenny empfing die Gäste
aus Innsbruck im 200 jahre aken Bauernhof, der liebevoll zum Sozialzentrum umgebaut wurde. Nebenan entsteht derzeit ein Erweiterungsbau für 20 Pflegebetten und Seniorenwohnungen. Gemeinsam mit dem Arzt und „Case Management Coach“ Dr. Klaus Zitt erklärte Jenny sehr anschaulich das Ludescher
Modell. Das Angebot im Haus reicht
von Beratung der Angehörigen über die Organisation von Hauskrankenpflege, Kurzzeit- und Langzeitpflege bis hin zu Seniorenwohnungen. Die ambulanten Pflegebetten stehen kundenoriendert und flexibel rund um die Uhr und kurzfristig zur Verfügung. „Wir wollen Dienstleister sein“, so Zentrumsleiter Jenny.
Damit erreicht das Sozialzentrum Ludesch, dass weniger Menschen in Langzeitpflege untergebracht sind. www.ludesch.at
Generationenhaus in Götzis
Die zweite Station der Innsbrucker Delegation war das Haus der Generationen in Görzis, in dem von der Kinderkrippe über Nachmittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler, freie Jugendarbeit, betreutes Wohnen bis hin zum Pflegeheim Institutionen für alle Generationen der Gemeinde untergebracht sind.
Dadurch ergeben sich oft auch spontane Kontakte zwischen Jung und Alt, von denen, wie der Leiter der Sozialdienste Götzis GmbHl, Martin Herburger, und Pflegedienstleiterin Ruch Weiskopf erklärten, alle profitieren. Im freundlichen Haus wohnen 80 ältere Menschen aller Pflegestufen, die von 116
Angestellten betreut werden. Auch die ambulanten Dienste sowie die Tages- und Urlaubsbetreuung sind im Haus der Generationen stationiert. WwW.goetzis.atlsozmedisozialdienste4 (Ell)
im Haus der Generationen in Götzis: 1. Reihe v.I GRin Sigrid Marinell, Vizebgm. Mag.a Christine Oppitz-Plörer, ISD-Sozialsewice-Leiter Robert Senn, GRin Herlinde Ladurner-Keuschnigg. Mag.o Barbara Hutter; 2. Reihe v.I. GR Peter Pipal, GRin Dr. Renate Krammer-Stark, SO-Geschäftsführer Dr. Hubert
Innerebner, ISD-Quoltätsmonager Mag. Reinhard Griener und Leiter der Sozialdienste Götzis EmblMartin Herburger. (Foto: E. Hohenquer)
Innsbrucker Frühjahrsmesse II.— 14. März
Die Tiroler Frühjahrsmesse läutet auch heuer wieder im März den Wirtschaftsfrühling ein.
Mit mehr als 400 Ausstellern bietet die Frühjahrsmesse eine Fülle von Waren. Das macht sie zu einem einmaligen Handelsplatz und zum größten Schaufenster der heimischen Wirtschaft. Mit 16.000 m2 Ausstellungsfläche ist die „hausbau“ die größte Baufachmesse Westösterreichs. Der Tiroler Autosalon bietet
zahlreiche Neuheiten und Topmarken. Ein blühendes Gartenparadies lädt samt Ruheinseln in einem 1000 m’ großen Zelt zum Flanieren ein. Und auch Spaß und Vergnügen werden bei der Frühjahrsmesse dank Weinkost, Gastronomie und abwechslungsreichem Unterhaltungsprogramm nicht zu kurz
kommen.
Auch die ersten Anzeichen des großen Um- und Neubaus der Messe Innsbruck sind bereits sichtbar. Dennoch wird die Frühjahrsmesse, ebenso wie alle anderen Veranstaltungen in den kommenden Monaten — bis zur Eröffnung im Jänner 2012 —, reibungslos über die Bühne gehen.
Tiroler Frühjahrsmesse, 11. bis 14. März, Messe Innsbruck, täglich von 9 bis 18 Uhr. www. fruehjahrsmesselat
Fokolar-Bewegung lädt zum interreligiösen Dialog
Am Samstag, 27.März, findet im Haus der Begegnung am Rennweg von 10 bis 17 Uhr eine Studientagung der Fokolar-Bewegung zum Thema Dialog Christentum — lslam — Grundlagen, Beispiele, Ermutigung statt. Referenten sind Univ.-Prof. Dr. Roman Siebenrock (Die Grundlagen des interreligiösen Dialogs
aus christlicher Sicht), Univ.-Doz. Dr. Adnane Mokrani, Gregoriana Rom (Der interrelgiöse Dialog aus islamischer Sicht), Univ.-Ass. Shahrzad Houshmand Zadeh (Wie konn Dialog gelingen? Erfahrungen an der Universität, in der Fokolar-Bewegung und im persönlichen Bereich), Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Palaver
(Die Muslime — unsere Nachbarn).
Die Roundtable-Gespräche werden von Gottfried Kompatscher geleitet. Unkostenbeitrag: 10 6, Studenten S &; Mittagessen: 7.30 C. Um Anmeldung wird gebeten: Telefon 0664 14429820, E-Mait barbara lackner (oon.ot
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INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBELAGE- MARZ 2010