Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.12
- S.10
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Gesamter Text dieser Seite:
Gemeinsam leben
Schon seit Mitte November
verbreiten in Innsbruck
städtische Weihnachtsbäume
vorweihnachtliche Stimmung.
Nicht alle sind schon mit
weihnachtlichen Lichtern
geschmückt, wie zum Beispiel
jener vor der Pauluskirche im
Stadtteil Reichenau.
© I. ULLMANN
© R.KUBANDA
Das Amt Kinder- und Jugendhilfe
war auf zwei Karriere-Messen im
November vertreten.
Beteiligung: keine Einbahnstraße
Talente gesucht!
Auf zahlreichen Karrieremessen war die Stadt Innsbruck in diesem
Jahr vertreten – zuletzt mit dem Amt Kinder- und Jugendhilfe.
Der Stadtmagistrat versteht soziales Engagement als Gemeinschaftsaufgabe.
S
ich einsetzen füreinander und für
ein lebendiges und harmonisches
Miteinander lebt von Beteiligung –
egal ob man sich für benachteiligte,
schutz- oder hilfebedürftige Menschen
oder Personen in akuten Krisen engagiert,
für gemeinschaftliche Projekte im Bereich
Demokratie, Kultur oder Umwelt.
Für den Stadtmagistrat heißt das: einerseits Bürgerbeteiligung fördern und ermöglichen, andererseits selbst initiativ
werden, aber auch sich an Projekten zu
beteiligen, sich einzubringen und unterstützend unter die Arme zu greifen. Wir
haben dazu ein paar Beispiele ausgesucht:
Gotlpack-Aktion der ISD
Seit 24 Jahren werden auf Initiative der
Innsbrucker Sozialen Dienste GmbH (ISD)
am Gründonnerstag über 300 Warenkörbe an bedürftige Familien in Innsbruck
verteilt. Unterstützt wird die Aktion vom
LionsClub Innsbruck-Igls, den Vinzenzgemeinschaften und vielen Freiwilligen.
Wall of Kindness
Seit Herbst 2022 gibt es an der Ost-Seite
der Markthallengarage unter dem Motto „Nimm ein Kleidungsstück, wenn du in
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Not bist, und lass eines hängen, wenn du
helfen möchtest“, das Angebot hochwertige Kleidung zu tauschen. Betreut wird der
Outdoor-Kleiderschrank von den Vereinen
Round Table 3 und Wams, unterstützt von
der Stadt Innsbruck.
Geschenk für Partnerstadt
Anlässlich 60 Jahre Städtepartnerschaft
mit Grenoble unterstützt die Stadt Innsbruck das Jugendprojekt „Emergences Imagine your Future“ in Grenoble. Das Projekt soll Jugendlichen helfen, ihre Stimme
und ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden.
Auch sonst spielt der soziale Aspekt
eine Rolle in den Städtepartnerschaften: Jedes Jahr erhält eine/r bedürftige/r
Studierende/r der Partnerstadt New
Orleans ein Stipendium zur Teilnahme an
der UNO-Summerschool in Innsbruck oder
man hilft mit Sach- und Geldspenden in
Krisen.
in St. Anton oder den Überflutungen in
Niederösterreich.
Ausrangierte, aber noch einsatzfähige
Fahrzeuge werden bei Bedarf weitergegeben: Etwa erhielt die ukrainische Stadt
Charkiw 2024 drei städtische Fahrzeuge oder die Bergrettung der rumänischen
Stadt Baia Mare ein Einsatzfahrzeug der
Feuerwehr Innsbruck.
Christbaumaktion
Das Amt für Wald und Natur stellt nicht nur
den Christbaum vor dem Goldenen Dachl
auf, sondern auch 14 Stadtteilbäume
und weitere zehn große und 250 kleinere
Weihnachtsbäume. Sowohl die 15 Meter
hohe Fichte in der Altstadt als auch sechs
der 14 Stadtteilbäume wurden heuer wieder aus Privatgärten gespendet.
Auch das ein Beispiel für gemeinschaftliches Engagement, denn diese Bäume verbreiten zum Beispiel vor Schulen und Pflegeheimen Weihnachtsfreude. UI
Hilfe im und für den Katastrophenfall
Feuerwehrleute der Innsbrucker Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren
waren auch 2024 bei der Bekämpfung von
Unwetterschäden außerhalb von Innsbruck im Einsatz, so nach dem Erdrutsch
„Wir alle sind Stadt.“
Auch im Magistrat gilt: Menschlich
handeln – also mit- und füreinander.
Ü
blicherweise bewerben sich KandidatInnen für eine Stelle bei der
Stadt und kommen dann zu einem Bewerbungsgespräch – doch manchmal kommt das potenzielle Bewerbungsgespräch auch zu ihnen: So ist die Stadt
Innsbruck regelmäßig auf Karrieremessen
an Universitäten, Fachhochschulen oder
Schulen vertreten, um dort auf Studierende, SchülerInnen und Interessierte zu
treffen – und potenzielle KandidatInnen
gleich direkt anzusprechen.
Direkter Kontakt
Im November war das städtische Amt
Kinder- und Jugendhilfe gleich auf zwei
verschiedenen Karriere-Messen vertreten, um dort künftige KollegInnen
im Sozialbereich zu finden: Am „Biwi“
(Bildungswissenschaften)-HomecomingDay der Universität Innsbruck und am MCI
Recruiting Forum der unternehmerischen
Hochschule, Management Center Innsbruck (MCI). „Dabei wurde von Mitarbeitenden des Amtes aktiv die Gelegenheit
genutzt, Absolventinnen und Absolventen
sowie Studierenden der Bildungswissenschaften ihre Arbeit vorzustellen. Besonderes Augenmerk lag auf den vielseitigen Karrieremöglichkeiten im Bereich der
Kinder- und Jugendhilfe sowie im Rahmen
von Praktika erste Einblicke zu gewinnen.
Der direkte Austausch mit den Studierenden war nicht nur inspirierend, sondern zeigte auch das große Interesse an
den gesellschaftlich relevanten Aufgaben
des Amtes“, freut sich Referentin Victoria
Klausner (Recruiting und Digitalisierung)
über das positive Feedback.
Persönliche Personalfindung
Auch auf der jährlich stattfindenden
Career&Competence-Messe im Congress
ist die Stadt vertreten. In der katholischen Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Kettenbrücke wurde heuer zudem ein „World Café“ veranstaltet, bei
dem den SchülerInnen städtische Be-
rufsbilder vorgestellt wurden. „Wir haben
bis jetzt sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dass wir über solche Formate auf
alle Fragen vor einer potenziellen Bewerbung persönlich eingehen können. Zusätzlich erleichtert der persönliche Kontakt die niederschwellige Vorstellung der
Tätigkeit“, erklärt Referentin Klausner
und betont gleichzeitig: „Selbstverständlich sind alle verfügbaren Jobs auch auf
unserer Karriereseite ausgeschrieben.
Egal auf welchem Weg: Wir freuen uns
immer über qualifizierte Bewerberinnen
und Bewerber.“
Alle aktuellen Stellenangebote und Bewerbungsmöglichkeiten bei der Stadt Innsbruck
finden sich unter karriere.innsbruck.gv.at. FB
www.schuelerhilfe.at
Die Nachhilfe / 7x in Tirol
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