Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.12
- S.5
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Gesamter Text dieser Seite:
© IKM/D. JÄGER
Der erste MIB-Tourstopp in der Reichenau
war ein voller Erfolg – viele StadtteilBewohnerInnen zeigten sich vom neuen
Angebot aus dem Rathaus begeistert.
W
ohnen samt Infrastruktur, Räume und Plätze zum Verweilen für
alle Generationen, unterschiedliche Freizeitaktivitäten, Betreuungsmöglichkeiten sowie Bildungsangebote für die
Jungen und spezielle Services für die Älteren – der Fokus der Stadtregierung liegt
u.a. darauf, den InnsbruckerInnen eine lebenswerte Heimat in den Stadtteilen zu
ermöglichen.
Aktuelle Beispiele wie die gemeinsam
mit der Bevölkerung vor Ort geplante und
umgesetzte Umgestaltung des DDr. Alois-Lugger-Platzes und des Olympiaparks
im Rahmen von COOLYMP sind ein Zei-
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INNSBRUCK INFORMIERT
chen dafür, welche Dynamik in Stadtteilen entstehen kann, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht (mehr dazu ab
Seite 20). „Die Bevölkerung aktiv einzubinden ist eines unserer Ziele. Politik für
die Stadtteile, Handschlagqualität und
Bürgernähe – dieses Versprechen haben
wir als Stadtregierung abgegeben.“, hebt
Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc besonders hervor.
Gemeinsam zum Ziel
In Ansätzen erprobt und begonnen wurde
das verstärkte Engagement in den Stadtteilen bereits vor Jahren. Zum Beispiel der
2014 initiierte Bürgerbeteiligungsprozess
Mariahilf/St. Nikolaus hat beispielsweise
eine Gehsteigverbreiterung in St. Nikolaus
ins Rollen gebracht. Daran wird aktuell angeknüpft. So hat der Innsbrucker Stadtsenat im Sommer 2024 die Erstellung eines
multimodalen Mobilitätskonzeptes zur
gesamthaften Entwicklung der Stadtteilbereiche Anpruggen/Mariahilf inklusive
„Marktviertel“ beauftragt.
Im Jahr 2016 hat man bei der Entwicklung
des neuen Wohnviertels in der Campagne
auch von Beginn an die BürgerInnen einbezogen. Nach der Gesamtumsetzung bis
2030 stehen insgesamt 1.000 Wohnungen
für InnsbruckerInnen am Areal zur Verfügung. Aktuell wird auf einer Fläche von
rund 3.650 Quadratmetern an der grünen
Oase am Areal gearbeitet - schattige Bäume, ein Wetterdach, Sitzgelegenheiten,
Tischtennisplatten, Schaukeln und ein
Trinkbrunnen inklusive.
Vereine als Schlüssel
Bauliche Maßnahmen und attraktive Umgestaltungen alleine machen das Stadtteilleben nicht aus. Es braucht mehr, um
ein Miteinander spürbar zu machen. Gemeinschaft erlebt man in Vereinen. Sie
sind es auch, die das Leben in den Stadtteilen bereichern. Vernetzen ist hier ein
zentrales Schlagwort – nicht in den Stadtteilen, sondern auch unter den Vereinen
selbst. Auch dafür steht ein Werkzeug zur
Verfügung: Die Stadt Innsbruck bietet dem
regen Innsbrucker Vereinsleben eine Online-Plattform.
© C. FORC
Politik für die Stadtteile, Handschlagqualität und Bürgernähe – dieses
Versprechen hat die Stadtregierung den BürgerInnen gegeben. In Innsbruck
wird das tagtäglich im Austausch mit den Menschen in den Stadtteilen sichtbar.
HER
Das Rathaus kommt zu dir
„Die dörflichen Strukturen der Stadtteile sind
das Rückgrat Innsbrucks. Wenn die einzelnen
Stadtteile gut funktionieren, dann läuft‘s auch
in der Stadt. Eine tragende Rolle spielen dabei die
Vereine und die vielen Ehrenamtlichen. Sie erfüllen
diese Stadt mit Leben.“
Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc
Unter www.vereinsportal-innsbruck.at
können sich Vereine mit ihrem ehrenamtlichen Engagement darstellen. Aktuell sind
über 420 Vereine in Rubriken wie Sport,
Kultur, Soziales, Tradition oder Bildung registriert und können über mehrere Kategorien gefunden werden. So erhalten BürgerInnen einen Überblick über das Angebot in
ihren Stadtteilen und Vereine können sich
besser untereinander vernetzen.
Deine Stadt kommt zu dir
Das im November gestartete neue Informationsformat „Magistrat in Bewegung“
(MIB), das Ende November erfolgreich
beim Wohnheim Reichenau gestartet
hat, wird ab April 2025 fortgesetzt. „Mit
‚Magistrat in Bewegung‘ verlagert sich
das Rathaus für einen Tag direkt in die
Stadtteile - persönlich, barrierefrei und
kompakt an einem Info-Tag. Politik und
Verwaltung stehen den BürgerInnen vor
Ort mit allen wichtigen Infos zu den Projekten im Stadtteil zur Verfügung. Geplant sind dafür insgesamt 15 Termine in
allen Stadtteilen“, erläutert Bürgermeister Anzengruber dieses neueste bürgernahe Format. KR
INNSBRUCK INFORMIERT
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