Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.11
- S.21
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Gesamter Text dieser Seite:
Rathausmitteilungen
• Entwurf des Flächenwidmungsplanes
Nr. IG-F25, Igls, Badhausstraße 28,
2. Entwurf
• Entwurf des Örtlichen Raumordnungskonzeptes Nr. HU-OE2.19, Hungerburg,
Bereich Gramartstraße 23
Außerdem wurde in der Sitzung des
Gemeinderates am 11. Juli 2024 beschlossen:
• Bebauungsplan Nr. HW-B34, Hötting
West, Bereich Campus Technikerstraße
• Ergänzender Bebauungsplan Nr. HWB34/1, Hötting West, Bereich Campus
Technikerstraße
• Flächenwidmungsplan Nr. HA-F49,
Höttinger Au, Bereich Rehgasse 4–12
• Bebauungsplan Nr. HA-B50, Höttinger
Au, Bereich Rehgasse 4–12
• Bebauungsplan und Ergänzender Bebauungsplan IN-B72, Innenstadt, Bereich
Kaiserjägerstraße 6, Kapuzinerklosterareal
• Bebauungsplan und Ergänzender Bebau-
ungsplan Nr. PR-B48, Pradl, Bereich Sillufer 3
• Flächenwidmungsplan Nr. WI-F34, Wilten, Bereich um St. Bartlmä 2 und 2a,
Gp. 641 sowie Teilflächen der Gp. 640, 1883,
641, 2011, 2012 und 1886, alle KG Wilten
• Erlassung einer Bausperre, Wilten, Bereich Mentlgasse 15
Eine Reise durch viele Hände
Nachhaltige Projekte wie jenes des Betriebs Ho&Ruck sind der Stadt Innsbruck
ein großes Anliegen. Dort wird Kreislaufwirtschaft seit 40 Jahren gelebt.
Für den Gemeinderat
Dr. Robert Schöpf
Baudirektor
Baustellenüberblick im November
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INNSBRUCK INFORMIERT
Gehweg Brandlweg
Zwischen
Werner-von-Siemens-Straße
und Brandlweg ist eine Nord-Süd-Verbindung für FußgängerInnen vorgesehen. Der
nördliche Teil dieses Verbindungsweges ist
bereits ausgebaut. Der südliche Teil existiert noch nicht. Durch die Erweiterung des
Gebäudes einer ortsansässigen Firma wird
im Zuge dessen eine Gehwegverbindung
auf besagtem Grundstück hergestellt. Entlang der nördlichen Grundgrenze wird ein
Gehweg mit einer Breite von 2,50 m und
einer Entwässerungsmulde von 0,50 m errichtet. Entlang der östlichen Grundgrenze wird ein Gehweg mit einer Breite von
2,20 m und einer Böschung zum östlichen
Nachbargrundstück entstehen. Dadurch
kann das anfallende Oberflächenwasser an
Ort und Stelle versickert werden, wodurch
keine Einleitung in den Kanal erforderlich
wird. Im Süden schließt das Bebauungsgrundstück an den Brandlweg an. Dort
wird im Zuge der Hochbau-Baustelle ein
Gehsteig mit den bewilligten Zufahrten
für das neue Gebäude errichtet, da der bestehende Gehsteig nur bis zum östlichen
Nachbargrundstück ausgebaut ist.
Arbeiten für Abwasserentsorgung
Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG
(IKB) entsorgt in Innsbruck das Abwasser.
Dazu wird das bestehende Leitungsnetz
instandgehalten bzw. laufend ausgebaut,
so jetzt in der Höttinger Au 4 bis 34. Seit
Mitte Oktober bis Ende November werden
die Kanalschächte freigelegt, die Schachtdecken werden abgetragen und durch neue
Schachtdecken ersetzt. Die Maßnahmen
erfolgen punktuell, in maximal zwei von
insgesamt sechs Baufeldern gleichzeitig.
Die Höttinger Au bleibt in beide Richtungen
befahrbar. Sie können jederzeit zu- und abfahren, rechnen Sie aber bitte mit kurzen
Wartezeiten. Entlang der Straße können
punktuell Parkplätze entfallen. MF
© HO&RUCK
D
er Straßenraum rund um das
Oberlandesgericht (OLG) Innsbruck wird ab Herbst klimafit
gestaltet. Dafür hat sich OLG-Präsident
Dr. Wigbert Zimmermann an die Stadt
Innsbruck gerichtet, inwieweit ein Umbau der Straße inklusive Bäumen und
Schwammstadtprinzip für die Schmerlingstraße möglich ist. Während der
südliche Teil der Schmerlingstraße zum
Grundstück der Austrian Real Estate
(ARE) gehört und auf deren Kosten umgebaut wird, soll die Nordseite in gleicher
Qualität ausgebaut werden. Konkret wird
in der Schmerlingstraße auf der Nordund auf der Südseite eine Baumreihe mit
je vier Bäumen entstehen. Dabei werden
immer je zwei Bäume mittels Schwammstadtsystem unterirdisch verbunden.
Das dafür benötigte Wasser wird von den
angrenzenden Häusern und deren Dachflächen eingeleitet. Die Schrägparkplätze
auf der Nordseite können zu Senkrechtparkplätzen umorganisiert werden. Dadurch können trotz der Situierung von
vier Baumscheiben die bestehenden
25 Anwohnerparkplätze gehalten werden. Die Gehsteige bleiben im Bestand
erhalten. Der Kostenrahmen für Bauerstellung beträgt rund 250.000 Euro, wobei der Anteil der ARE rund 100.000 Euro
und der Anteil der Stadt Innsbruck etwa
150.000 Euro betragen wird.
Fragen & Antworten
Fragen und Anregungen aller Art
können BürgerInnen an 24 Stunden,
365 Tage im Jahr unter
www.buergermeldungen.com
anbringen.
Unter www.innsbruck.gv.at/baustellen
steht außerdem ein Baustellenplan,
der kontinuierlich aktualisiert wird,
bereit. Fragen, die regelmäßig bei
Baustellen gestellt werden, werden
in Form von Videos unter
www.ibkinfo.at/baustellen-faq-2023
beantwortet.
A
ls der sozioökonomische Betrieb
Ho&Ruck 1984 gegründet wurde,
war er ein Vorreiter auf seinem Gebiet. Der Begriff Kreislaufwirtschaft war
damals noch nicht geläufig. Das Hauptziel
bestand darin, Langzeitarbeitslosen wieder einen Platz im Arbeitsmarkt zu verschaffen. Mittlerweile gibt es in ganz Österreich 200 solcher Betriebe.
Auch auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene wird mehr Verantwortung
für den Schutz der Umwelt übernom-
men. Kreislaufwirtschaft wird gefordert
und zunehmend gelebt. In der breiten
Öffentlichkeit steigt das Bewusstsein,
dass gut erhaltene Dinge weiter- und
wiederverwendet werden können und
sollen.
Die Herausforderung
Der Aufwand, den die Aufbereitung von
Waren des täglichen Gebrauchs für die
Weiternutzung erfordert, wird bisher
aber kaum wahrgenommen. Doch je grö-
ßer das Aufkommen von Gegenständen,
die im Warennutzungskreislauf gehalten
werden sollen, desto größer auch der logistische, infrastrukturelle und personelle Aufwand. Denn die „Reise von Hand zu
Hand“ ist eine Reise durch viele Hände:
entgegennehmen, lagern, vorsortieren,
prüfen, eventuell reparieren, einsortieren, reinigen, bepreisen, präsentieren,
im Falle des Nichtverkaufs: aussortieren,
fachgerecht trennen, fachgerecht entsorgen. MD
INNSBRUCK INFORMIERT
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