Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.11
- S.12
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Gesamter Text dieser Seite:
Politik & Stadtverwaltung
Aus dem Stadtsenat
Fahrzeuge für die Feuerwehr
Der Stadtsenat und der Gemeinderat
stimmten neuerlich der Anschaffung von
Gerätschaften und Infrastruktur bzw. deren Instandhaltung für Innsbrucks Feuerwehren zu. Ein Wechselladerfahrzeug
mit Kran (WLFK) ist zur Ergänzung des
Fuhrparks der Berufsfeuerwehr Innsbruck
nötig. Dieser kann insbesondere bei Katastropheneinsätzen (KAT-Einsatz) effizient eingesetzt werden. Zudem wird ein
schwerer Tandemtieflader-Anhänger für
die Feuerwehr der Stadt Innsbruck angeschafft. Darüber hinaus ist es üblich,
Tanklöschfahrzeuge (TLFAs) nach dem
Einsatz bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck an freiwillige Einheiten weiterzugeben. Damit diese Fahrzeuge auch bei den
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vom 2. und 9. Oktober 2024
freiwilligen Einheiten Amras und Hötting
weiterhin verlässlich im Einsatz sein können, ist eine Reparatur der Fahrzeugwinden notwendig.
Sportentwicklungsplan
Der Sportentwicklungsplan der Stadt
Innsbruck (SEP) wurde im Jahr 2020 gestartet und im Juli 2023 von den Gremien
angenommen. Im November 2023 erfolgte ein Umsetzungsbeschluss. Die Fortführung der Kooperation mit der Universität
Innsbruck zur weiteren Umsetzung und
abschließenden Evaluierung bis 2028
wurde nun in den städtischen Gremien
beschlossen. Dafür werden im Sportamt
insgesamt 94.000 Euro für die kommenden Budgets vorgesehen.
Pfarrkirche St. Nikolaus
Die Pfarrkirche St. Nikolaus erhält als
Patronatszahlung jährlich 22.000 Euro
von der Stadt Innsbruck. Durch das Patronat besteht dieser Kirche gegenüber
eine Art erhöhtes Schutzverhältnis.
Zahlreiche Schäden machen eine umfangreiche und kostenintensive Sanierung der Pfarrkirche St. Nikolaus, insbesondere der Friedhofsarkaden, der
Portalfassade der Pfarrkirche und der
historischen Einfriedungsmauer in den
Jahren 2024 bis 2026 erforderlich. Auf
Basis eines Grundsatzbeschlusses in
den städtischen Gremien ist die Sanierung für 2024 mit 150.000 Euro sowie zu
je 75.000 Euro in den Jahren 2025 und
2026 gesichert. KR
Stadt baut auf Photovoltaik
D
ie Innsbrucker Immobiliengesellschaft
(IIG), verantwortlich für etwa 6.500
Stadtwohnungen, 300 Geschäftslokale
und viele öffentliche Gebäude wie Schulen und Sportanlagen, baut ihre Nutzung
erneuerbarer Energien weiter aus. Neben
ihrer Rolle als Verwalterin von Wohnund Lebensbereichen übernimmt die IIG
auch Verantwortung für eine nachhaltige
Stromerzeugung und setzt vermehrt auf
Sonnenenergie. Damit unterstützt sie die
Klimaneutralitätsziele der Stadt Innsbruck
und gibt frische Impulse im Bereich der erneuerbaren Energien.
Gesamtleistung von 26,4 kWp (KilowattPeak = erreichbare Höchstleistung einer
PV-Anlage, 1 kWp entspricht 1.000 Wp)
angebracht. Die Klebemodule sind besonders leicht und belasten das Dach
mit nur 2 kg pro Quadratmeter – ideal
für Dächer mit geringer Tragfähigkeit. Der
Härtetest in Bezug auf die Belastbarkeit
erfolgt im Winter. Die Gesamtkosten des
Projekts betragen rund 44.000 Euro netto. Die prognostizierte jährliche Stromerzeugung liegt bei 31.000 kWh, was zu
einer Amortisationszeit von rund 5,7 Jahren führt. MF
• Laufende Anpassung und Risikokontrolle
• Komplett digital und jederzeit online abrufbar
• Ab € 5.000,– Einmalerlag
raiffeisen-tirol.at/will
Wertpapiere bergen neben Chancen auch Risiken.
Auf dem Foliendach des Sportareals
„Sillside“ in der Matthias-Schmid-Straße
wurde eine innovative Photovoltaik-Anlage installiert. Diese besteht aus Klebemodulen mit einer spezifischen Leistung von 330 Wp pro Modul (Watt peak
– Nennleistung einzelner Solarmodule).
Insgesamt werden 80 Module mit einer
© M. FREINHOFER
Klebemodule am Sillside
IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Stadträtin Janine Bex, Bürgermeister Johannes Anzengruber, Reini Scherer
(Geschäftsführer Kletterzentrum Innsbruck) und IIG-Projektleiter Bernhard Pfeifer besichtigten die neue
Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sillside-Areals.
INNSBRUCK INFORMIERT
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