Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.10
- S.15
Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.
Gesamter Text dieser Seite:
ivb.at
Stadtleben
Kraftvolles Theater,
musikalische Meisterwerke
Das Tiroler Landestheater hält im Oktober mit Verdis Oper „Falstaff“ und dem Ballett
„Romeo und Julia“ zwei Premierenhöhepunkte bereit. Das Brucknerjahr wird vom
Tiroler Symphonieorchester (TSOI) und Dennis Russell Davies gebührend begangen.
© IVB
Lehrlinge gesucht!
Die IVB freuen sich über motivierte BewerberInnen für das Ausbildungsjahr 2025.
Jetzt einsteigen, die eigene Zukunft auf Schiene bringen und dabei die Stadt bewegen.
Betreut und unterstützt von erfahrenen
AusbildnerInnen, eignen sich Auszubildende bei den IVB nicht nur Wissen in den
Fachbereichen an, sondern können dieses
gleich in zwei Lehrwerkstätten im Haus in
der Praxis vertiefen. Einsatz und Engagement in der Fachberufschule werden im
Rahmen eines Prämiensystems belohnt.
Neben der fundierten Ausbildung sollen
auch Teamgeist und Spaß nicht zu kurz kommen. Gemeinsam mit den AusbildnerInnen
und externen Partnern wird daher jedes
Jahr ein Lehrlingsprojekt auf die Beine
gestellt. Die Tiroler Mundart-Rapper "Von
Seiten der Gemeinde" unterstützten die
IVB-Lehrlinge beim Texten des Songs "Wir
bewegen die Stadt" – professionelles
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INNSBRUCK INFORMIERT
Musikvideo inklusive. Den Song gibt es
hier zu hören: ivb-jobs.at/auszubildende.
Mit einer Lehre bei den IVB stellen Auszubildende die Weichen für die eigene
berufliche Laufbahn in einem zukunftsfähigen, nachhaltigen Unternehmen und für
die emissionsfreie Mobilität von morgen.
Jetzt bewerben und gemeinsam Innsbruck
bewegen!
Gesucht werden:
KarosseriebautechnikerIn
KFZ-TechnikerIn
MechatronikerIn
Initiativbewerbung
Kontakt:
Jederzeit können sich interessierte
KandidatInnen und auch Eltern von noch
jugendlichen BewerberInnen unverbindlich
melden – online oder direkt bei Fritz Lener
unter T +43 512 5307-161 oder
www.ivb-jobs.at.
Alle Infos gibt es unter www.ivb-jobs.at/
auszubildende
Erbarmungslos berührend
William Shakespeare schuf mit „Romeo und
Julia“ das wohl bekannteste Liebespaar und
eine der größten Tragödien überhaupt. Die
Geschichte über zwei junge Menschen, deren unschuldige Verliebtheit in einem verfeindeten Umfeld fern jeglicher Selbstbestimmung zum Scheitern verurteilt ist,
besticht noch heute durch ihre Zeitlosigkeit. In der kraftvollen, eindrücklichen Tanzproduktion von Sergej S. Prokofjew sind das
Tanzensemble und das TSOI gemeinsam ab
25. Oktober im Großen Haus zu erleben.
Neue Perspektiven auf die Wirklichkeit eröffnet die „Konferenz der Abwesenden“ ab
19. Oktober in den Kammerspielen. In diesem dokumentarischen Spiel von Rimini
Protokoll in Kooperation mit dem Staatsschauspiel Dresden, den Ruhrfestspielen
Recklinghausen, HAU Hebbel am Ufer (Berlin) und dem Goethe-Institut geht es um
die globale Zusammenarbeit angesichts
einer weltumspannenden Krise.
Davies dirigiert Bruckner
Bei den Symphoniekonzerten am 17. und
18. Oktober (Saal Tirol, Congress Innsbruck) stehen Anton Bruckners Sinfonie
Nr. 2 c-Moll (1. Fassung 1872) und das Konzert für Schlagwerk von Peter Eötvös „Triangel“ am Programm. Nach dem Tod von
Eötvös im März 2024 findet die österreichische Erstaufführung der Neufassung
seines Schlagwerkkonzerts, an der er zuletzt gearbeitet hat, in memoriam statt.
Der Soloschlagwerker Isao Nakamura tritt
in einen angeregten Dialog mit den OrchestermusikerInnen, die teils mit fixierten Noten, aber auch spontan mit Improvisationstechniken auf den Solisten
reagieren werden. Dennis Russell Davies
kehrt an das Pult des TSOI zurück und widmet sich zu Bruckners 200. Geburtstag der
Sinfonie Nr. 2 c-Moll in ihrer kühnen Originalfassung.
Alle Termine und Informationen unter
www.tsoi.at, www.landestheater.at und
www.haus-der-musik-innsbruck.at. AS
UNSICHTBARE
WELLEN
100 JAHRE RUNDFUNK
TIROLER-L A NDESMUSEEN. AT
A
m 5. Oktober feiert Giuseppe Verdis
„Falstaff“, ein großes Meisterwerk
der italienischen Oper, im Großen Haus Premiere. Verdi kennt man als
Großmeister der tragischen Gefühle. Dabei wollte der Komponist zeitlebens eine
lustige Oper schreiben. In Shakespeares
sardonisch-verfressenem Trinker und Lebenskünstler Falstaff fand er schließlich,
am Ende seines Lebens, den geeigneten
Helden. Melancholisch lächelnd schaut
der 90-jährige Verdi in seiner letzten
Oper auf das immer junge Leben. Das Regiedebüt verspricht einen turbulenten
Abend voll heiterer Verwicklungen und
tiefer Poesie.
18.10.24
– 31.8.25
IM ZEUGHAUS
INNSBRUCK INFORMIERT
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