Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.10
- S.14
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Gesamter Text dieser Seite:
Politik & Stadtverwaltung
FPÖ INNSBRUCK
KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICH
Deutsch ist an Innsbrucks Schulen zur Fremdsprache geworden
Helfen statt kassieren
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it Schulbeginn wurde wieder deutlich,
wie stark sich Innsbrucks Schulen verändert haben. Eltern beklagen, dass sich
schon im Kindergarten die Deutschkenntnisse ihrer Kinder aufgrund des hohen Ausländeranteils verschlechtern. Auch an vielen Schulen Innsbrucks ist der Anteil Kinder
nicht-deutscher Muttersprache weit über
60% - bei den Mittelschulen im Schnitt
56%. Schulen sind auch ein Fenster in die
Zukunft, weshalb Grund zur Sorge geboten
ist. Nicht nur der Unterricht leidet darunter,
sondern auch die Gewalt steigt seit Jahren.
Klubobfrau-Stv. GR
Fabian Walch, BA MA
ie Nationalratswahlen zeigen: Viele Menschen haben kein Vertrauen
mehr in die etablierte Politik. Kein Wunder: Luxus-Politikergehälter sorgen dafür,
dass die Politik in einer abgehobenen Blase lebt und die täglichen Sorgen und Probleme der Menschen gar nicht mehr mitbekommt. Der Bundeskanzler bekommt
22.000 Euro Gehalt pro Monat, ein Minister
18.000 Euro. Die nächste Mieterhöhung,
die teure Energie-Nachzahlung oder die
Preisexplosionen bei Lebensmitteln spüren sie nicht.
SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI ÖSTERREICH
LISTE FRITZ - BÜRGERFORUM TIROL
Gesundheit darf kein Luxus sein!
Innsbruck aufblühen lassen
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esund und selbstbestimmt leben und
altern – ein Ziel, das uns allen am Herzen liegt. Angesichts des wachsenden Pflegebedarfs einer älter werdenden Bevölkerung stellt dies eine Herausforderung für
uns als Politik und Gesellschaft dar.
Welche Maßnahmen braucht Innsbruck?
Wir brauchen mehr Kassenärztinnen und
Kassenärzte sowie ein Ende der Zwei-Klassen-Medizin. Außerdem sind Erstanlaufstellen erforderlich, um die Kliniken zu
entlasten: sogenannte Primärversorgungszentren, in denen Hausärztinnen, Pfleger
und Psychologinnen rund um die Uhr zur
Verfügung stehen. Die mobile Pflege muss
ausgebaut werden, damit Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld
bleiben können. Und wir müssen unsere
Pflegerinnen und Pfleger dringend entlasten – durch bessere Arbeitsbedingungen
und eine faire Bezahlung schon während
der Ausbildung.
Dafür stehen wir. Deswegen haben wir diese Ideen im Innsbrucker Zukunftsvertrag
festgehalten und werden sie umsetzen –
weil unsere Gesundheit unbezahlbar ist!
Eure GRin Daniela Hackl
daniela.hackl@
spoeinnsbruck.at
+43 699 110 597 76
ommer werden wärmer, Hitzeperioden länger, Wetterextreme häufen sich.
Je mehr versiegelte Flächen, desto größer
die Gefahr, dass Wasser nicht mehr abrinnen kann. Innsbruck hat einen sehr hohen
Grad an Flächenversiegelung. Deshalb ist
es dringend notwendig, Flächen zu entsiegeln und den Menschen in den heißen
Sommern eine hohe Aufenthaltsqualität in
grünen Oasen der Stadt zu bieten. Der Inn
verläuft im Zentrum der Stadt. Gerade das
Viertel um den Marktplatz muss dringend
entsiegelt werden und es soll hier ein grü-
Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik. Die KPÖ fordert deshalb als einzige Partei die Senkung der Politikergehälter auf ein normales Niveau.
Wir gehen auch selbst voran: Alle Mandatare der KPÖ geben alles aus ihren Politikerbezügen über einem Facharbeiterlohn (ca.
2.500 Euro netto) in einen Sozialtopf ab.
Damit kann Menschen in Notlagen in den
Spezialsprechstunden dann schnell und
unbürokratisch geholfen werden. Helfen
statt kassieren: Dieses Motto sollte sich die
Politik generell mehr zu Herzen nehmen.
ne Wohlfühlzone inmitten der Stadt entstehen. Die Projekte liegen seit Jahren am
Tisch und müssen mit dem Bund verhandelt werden. Mehr Grünflächen müssen verbindlich in Raum- und Bauordnungen verankert werden. Wir als Liste Fritz haben uns
das Projekt „Raus aus dem Asphalt“ in Wien
angeschaut. Hier wird versucht, flächendeckend Straßen zu entsiegeln. Dieses Projekt
stellen wir uns auch für Innsbruck vor.
Für mehr Lebensqualität für Jung und Alt
sowie die nachfolgenden Generationen.
DAS NEUE INNSBRUCK
ALTERNATIVE LISTE INNSBRUCK
Von Ankündigungen ins faire Tun kommen.
Ist das Kulturkritik oder kann das weg?
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ie Innsbrucker Stadtregierung glänzt
bisher vor allem mit PR und Ankündigungen. Es wird nun aber Zeit, noch viel
mehr vom Ankündigen in das Umsetzen zu
kommen. Positiv sehen wir die Einführung
des Wohntickets nach Wiener Modell, das
die Wohnungsvergabe ab Herbst einfacher,
schneller und gezielter machen soll. Berechtigte können so selbst entscheiden, ob
eine Wohnung passt.
Doch trotz des neuen Systems bleiben Einzelfälle, die politisch Transparenz erfordern.
Ein Beispiel: Eine nicht anspruchsberechtig-
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Es darf nicht länger weggeschaut werden.
Heuchlerisch ist aber, dass genau jene linken Politiker, die uns gebetsmühlenartig
erklären, wie wichtig doch Vielfalt sei, ihre
eigenen Kinder durchwegs in Privatschulen schicken, wo der Ausländeranteil gleich
null ist. Für uns ist klar: An unseren Schulen
wird Deutsch gesprochen, deshalb gilt: Wer
nicht Deutsch kann, hat in unseren Schulen
nichts verloren und wer es nicht lernen will,
soll den Heimflug antreten!
INNSBRUCK INFORMIERT
te Frau aus Birgitz erhielt wenige Wochen
nach dem Besuch beim Bürgermeister eine
Wohnung. Für die Betroffene höchst erfreulich! Auf der anderen Seite gibt es Innsbrucker mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die mitunter sehr lange auf eine
passende Wohnung warten müssen.
Wir hoffen, dass der Bürgermeister – anders als der zuständige Vize-Bgm. Willi und
Ausschussobmann Plach – ab sofort auch
für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker
ein derart hohes Engagement an den Tag
legt.
Stadtrat Mag. Markus Stoll
Das Neue Innsbruck
on außerhalb betrachtet liegt der Mittelpunkt der Kulturstadt Innsbruck exakt zwischen Bogenfest, Coverbands zum
Jahreswechsel, (Probe)Raummangel, Straßenkunst und Clowns, die den Platz zwischen den Bergen besetzen, Tanztheaterpetitionen, (zerstörten) Skulpturen, Murals
und Graffitis, Lesungen in Buchhandlungen samt Signierzeit und Lesungen von
Handydisplays, Raves und Shoppingabenden im Freien, alter Kunst und neuer
Kunst, ambitionierten und kommerziellen
Filmabenden drinnen wie draußen, Fo-
tographien, Theateraufführungen in megagroßen Häusern und klitzekleinen Kellergeschoßen, dem geflüsterten Vers und
dem mit Kreide auf den Asphalt massierten Herz am Eingang der Kunstmesse in
der Olympiaworld. Dieses exakt verortete
Zentrum zu hegen, zu pflegen, zu fördern,
zu unterstützen, beim Wachsen, Erblühen
und auch mal Welken zu begleiten und bei
Experimenten mit Geduld und Zuversicht
ein stabiler Anker zu sein, ist hier die Aufgabe der Politik. Nicht weniger. Und schon
gar nicht mehr.
H I N W EI S : Die Redaktion von Innsbruck informiert ist für die Inhalte der Fraktionsbeiträge nicht verantwortlich. Die Standpunkte der Parteien
werden von der Redaktion weder lektoriert, umgeschrieben, zensiert noch in sonst einer Art und Weise bearbeitet. Die Anordnung
der Beiträge entspricht dem Wahlergebnis und damit der Stimmenstärke der Fraktionen im Gemeinderat.
Alles Liebe,
Eure Pia
Pia Tomedi
Klubobfrau KPÖ Innsbruck
+43 677 644 26 066
LAbg. GR Dr. Andrea
Haselwanter-Schneider
Alternative Liste
Innsbruck
Für die Alternative Liste (ALi)
Marco Frei
marco@alternativeliste.at
www.alternativeliste.at
INNSBRUCK INFORMIERT
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