Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.10
- S.11
Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.
Gesamter Text dieser Seite:
Lebensraum Innsbruck
© IKB
Viele junge Gäste
waren beim Abfall- und
Abwasserfest der IKB am
6. September mit dabei.
Die Unternehmen der Stadt
Die Stadt Innsbruck ist Allein-, Haupt- oder Miteigentümerin von insgesamt
27 Wirtschaftsunternehmen. Die städtischen Beteiligungen bringen der
Stadt viele Vorteile, aber auch Verantwortung für die für das Management
der Beteiligungen zuständige Magistratsabteilung IV.
D
ie ersten städtischen Beteiligungen gehen zurück in das 20. Jahrhundert. So erfolgte beispielsweise
1954 die Gründung der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft und 1960 der Vorgängergesellschaft der heutigen Innsbrucker Verkehrsbetriebe. 1992 wurde im
Gemeinderat beschlossen, die bestehenden Beteiligungen und städtischen Eigenbetriebe, wie die ehemaligen Innsbrucker
Stadtwerke, neu zu strukturieren, mit dem
erklärten Ziel, die infrastrukturelle Versorgung und gemeinwirtschaftliche Leistungen auch für die Zukunft zu sichern. Eine
Folge davon war 1994 die Gründung der
Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, welches heute eines der Top-Unternehmen
zur Kommunalversorgung mit städtischem Einfluss darstellt.
„Man sieht, dass bei den städtischen Beteiligungsgesellschaften von Anfang an
Gemeinwohl, Dienstleistung, Service und
wirtschaftliche Interessen miteinander in
Einklang gebracht werden sollten“, so Finanzdirektor Mag. Martin Rupprechter: „Wir
Einen Überblick über die städtischen Beteiligungen finden Sie
auf den Seiten 6 und 7.
Mehr über ihre Bedeutung für
Innsbruck und ihren wirtschaftlichen Erfolg auf den Seiten 8 und 9.
20
INNSBRUCK INFORMIERT
vom Magistrat und im Besonderen in der
Finanzabteilung müssen darauf schauen,
dass die Eigentümerinteressen der Stadt
gewahrt werden und gleichzeitig den städtischen Beteiligungen ausreichend unternehmerischen Handlungsspielraum gewähren.
Denn auch ihr wirtschaftlicher Erfolg und
gutes Service sind in unser aller Interesse.“
Eigentum bedeutet Verantwortung
„Mehr Flexibilität, mehr Effizienz, unternehmerisches Know-how und geballte Fachkompetenz, das alles sind Vorteile, die wir durch die privatwirtschaftliche
Unternehmensführung der Gesellschaften
gewinnen. Das entbindet uns aber letztlich nicht von unserer Verantwortung als
Eigentümerin“, erklärt der Finanzdirektor.
Die Stadt gibt die strategischen Ziele und
die Vorhaben vor, die Kompetenz zur operativen Umsetzung liegt jedoch bei den
Unternehmen. Die Stadt hat dabei aber
durch ihre Aufsichtsorgane auch die Verantwortung, prüfend hinzuschauen, Ergebnisse zu hinterfragen, zu bewerten
und gegebenenfalls Ziele neu zu formulieren. Risiko und Zielerreichung gehört bei
den oft weitreichenden Vorhaben in einem vernünftigen Maß abgewogen.
Synergien nutzen
„Ein Punkt, der uns derzeit besonders beschäftigt, ist die Frage, wie wir noch bes-
ser zusammenarbeiten können – die Stadt
und ihre Beteiligungen, aber auch die städtischen Beteiligungen untereinander“, erklärt der für die Beteiligungen zuständige
Amtsvorstand Mag. Stefan Philipp: „Es gilt
strukturelle Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und bestehende Synergien noch besser zu nutzen.“ Dazu wurde auf dem Beteiligungstag im Oktober 2023 im Sinne eines
allgemeinen Informationsaustausches Bilanz gezogen und weitere Strategien der
Zusammenarbeit aufgezeigt: noch enger
und vor allem verbindlicher soll sie im Interesse der Innsbrucker Bevölkerung werden.
Bei der Entwicklung einer mittelfristigen
Beteiligungsstrategie schaut man auch
über den Innsbrucker Tellerrand hinaus
und lässt sich von guten Beispielen in anderen Gebietskörperschaften inspirieren.
Nicht zuletzt sollen die Unternehmen mit
städtischem Einfluss angepasst an die
sich ändernden Rahmenbedingungen auf
soliden wirtschaftlichen und finanziellen
Beinen stehen. UI
Kontakt
Magistratsabteilung IV
Finanz-, Wirtschafts- und
Beteiligungsverwaltung
+43 512 5360 8293
post.abteilungsleitung4@innsbruck.gv.at
© F.GAUGG
Vom 5 . Stock des Rathauses aus
sorgt die städtische IT dafür, dass
alles läuft.
Arbytesplatz
gesucht?
Die städtische IT wirkt an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Digitalisierung – und sucht neue Köpfe für
wichtige Aufgaben.
O
hne sie geht nichts: Keine E-Mail wird verschickt,
Dienstprogramme fallen aus, Systeme stürzen ab –
und kein Telefonat kann geführt werden. Die städtische IT sorgt dafür, dass alles im Stadtmagistrat läuft – und
bewahrt dessen digitale Infrastruktur täglich vor Gefahren.
„In unserer Arbeit sorgen wir täglich dafür, dass die städtischen IT-Services laufen – der gesamte Betrieb steht auf den
Säulen der Server unserer Kern-Infrastruktur, die wir betreuen. Gleichzeitig entwickeln wir die internen Prozesse stetig
weiter, arbeiten an neuen Software-Lösungen und optimieren so die Verwaltung auf digitaler Ebene“, erklärt Referent
Michael Schneckenleitner.
Ein besonderes Augenmerk wird auf IT-Sicherheit gelegt.
Hier werden MitarbeiterInnen gesucht, die über eine Ausbildung oder Erfahrungen im Security-Bereich verfügen – und
die nicht nur mit VPN, Firewall und Antivirus, sondern auch
mit Systemen für SIEM, EDR/XDR und IAM-Lösungen etwas
anfangen können. „Grundsätzlich suchen wir Menschen, die
sich gerne weiterbilden, über Kompetenzen im Security-Bereich verfügen, aber auch für die wichtige Arbeit im alltäglichen Betrieb oder in spannenden Projekten wie Microsoft 365
gerüstet sind“, führt Schneckenleitner aus.
Alle aktuellen städtischen Stellenangebote finden sich unter:
karriere.innsbruck.gv.at FB
R
E
T
WIN
+
R
E
M
SOM
us!
a
r
…
rtig
e
f
,
im
e
z
t
Plä
et Tirol
k
e
Auf di ein Freizeittic 0. in einer
rd
.1
Hol‘ di f vom 01.-31
ahl.
W
r
u
e
a
n
i
k
Vorver aufsstelle de
k
Vorver
t
icket.a
t
t
i
e
z
i
re
ww.fINFORMIERT
INNSBRUCK
21
w