Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.9
- S.5
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Gesamter Text dieser Seite:
© F.BÄR, M. FREINHOFER
Das neue Hauptquartier der MÜG
in der Schlachthofgasse
Der neue mobile Hochwasserschutz der Feuerwehr Innsbruck
bei einer Übung in der Altstadt
Innsbruck in Sicherheit
Zwischen zahlreichen Gefahren und der Sicherheit der
Innsbrucker Bevölkerung stehen moderne Einsatztechnik,
gut geübte Notfallpläne – und viele mutige Menschen.
E
insatz in St. Anton: Der beschauliche Ort wird von einem schweren
Unwetter getroffen. Hohe Mengen
an Starkregen und Schmelzwasser sorgen
für Hochwasser, am Abend richten Murenabgänge schwere Schäden im Ort an. Die
Aufräumarbeiten gestalten sich komplex,
die Einsatzkräfte sind im Dauerdienst –
darunter auch die Männer und Frauen der
Innsbrucker Feuerwehr, die mit Leib, Seele und moderner Einsatztechnik vor weiteren Schäden bewahren. Mit mehreren Fahrzeugen und spezieller Technik unterstützen
die Innsbrucker Feuerwehrleute ihre KameradInnen aus dem Oberland, bergen mit
einem Kran Autos aus den Strömen der
Rosanna, pumpen Keller und Tiefgaragen
aus und sorgen für die Sicherheit der Bevölkerung. Die Einsätze sind bestens geübt
und umfassend koordiniert – Hochwasser
und Erdrutsche sind auch Szenarien, die in
der Landeshauptstadt auftreten können.
bruck seit Sommer 2024 über einen neuen mobilen Hochwasserschutz. Die einzelnen Elemente werden dabei ohne Hilfe von
Werkzeug ineinandergesteckt, weisen eine
Stauhöhe von 100 Zentimetern auf und sind
speziell für städtische Gegebenheiten konzipiert. Das Design der Schutzvorrichtungen
erlaubt eine unkomplizierte Lagerung, mit
einem Gewicht von rund 15 Kilogramm sind
sie deutlich leichter als herkömmliche Sandsäcke. Die Stabilisierung erfolgt im Ernstfall
über das „Buchstützenprinzip“: Die Elemente werden direkt durch das Gewicht des angestauten Wassers stabilisiert.
Abseits der direkten Aufgaben im Einsatz
gilt es bei potenziellen Großschadensfällen, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zu koordinieren. Tritt ein
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INNSBRUCK INFORMIERT
© D. SAIL
Um den Schutz der Bevölkerung auch künftig
sicherzustellen, verfügt die Feuerwehr Inns-
ER
Mobiler Hochwasserschutz
wurde nun das neue Sicherheitszentrum
der Polizei eröffnet. Seit Frühjahr 2024 sind
hier rund 400 Mitarbeitende tätig, auch die
Bürgerservicestelle der Polizei ist bereits
im neuen Gebäude untergebracht. Nach
der Gesamtfertigstellung Ende 2025 werden hier rund 1.000 Bedienstete für den
Schutz der Bevölkerung arbeiten.
Nur wenige Gehminuten entfernt befindet
sich die Zentrale der MÜG. Seit mittlerweile
19 Jahren sorgen die über 100 Einsatzkräfte für Ordnung und Ruhe im Stadtgebiet –
und sind unter der Nummer +43 512 5360
8176 rund um die Uhr erreichbar, entspre-
chend finden sich in der MÜG-Zentrale auch
Schlaf-, Dusch- und Kochmöglichkeiten für
die Mitarbeitenden im Bereitschaftsdienst.
Bei den meisten Verparkungen, Lärmbelästigungen, Vorfällen mit Tieren oder Vorfällen auf städtischen Spielplätzen und in
Parks kann die MÜG verständigt werden.
Wichtige Zusammenarbeit
Alle Innsbrucker Einsatzorganisationen eint
ein gemeinsames Ziel: Der Schutz der Bevölkerung. Darum ist die Zusammenarbeit und
Vernetzung der einzelnen Organisationen
sehr wichtig, wie Innsbrucks für Sicherheit zu-
solcher Fall ein, etwa bei schweren Unwettern oder Naturkatastrophen, wird die
Gemeindeeinsatzleitung (GEL) einberufen,
in der die Führungskräfte der Innsbrucker
Einsatzorganisationen vertreten sind –
neben Feuerwehr und Rettungskräften
sind dies etwa auch die Polizei und die
Mobile Überwachungsgruppe (MÜG).
SchauraumBeratung-Planung
Sicherheit im Zentrum
Umfangreiches Ersatzteillager
Zusätzlich zur Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr, neben der momentan auch
der Neubau der Zentrale des Roten Kreuzes
entsteht, befinden sich seit Kurzem gleich
zwei neue Zentren der Sicherheit im Innsbrucker Stadtgebiet: Am Schlachthof-Areal
ist seit letztem Jahr das Hauptquartier der
MÜG stationiert, in der Kapuzinergasse 1
„Die Sicherheit der Bevölkerung steht für uns an oberster
Stelle. Ob bei der Feuerwehr, Polizei, MÜG oder den
zahlreichen weiteren Einsatzorganisationen im Stadtgebiet:
Jeden Tag kämpfen und kümmern sich mutige Menschen auf
vielfältige Weise um unser aller Sicherheit. Sie alle verdienen
unseren tiefen Respekt und hohe Anerkennung für ihre wichtige
Arbeit – vielen Dank an die Mitglieder der Einsatzorganisationen!“
Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc
ständiger Bürgermeister Ing. Mag. Johannes
Anzengruber, BSc betont: „Jede Einsatzorganisation erfüllt wichtige Aufgaben zum
Schutz unserer Bevölkerung. Hier ist es essentiell, dass wir alle an einem Strang ziehen und zusammenarbeiten – und im
Ernstfall mit geballten Einsatzkräften rasch
und sicher vor Gefahren schützen.“ So wird
durch den regelmäßigen Austausch und die
gemeinsamen Übungen der Einsatzorganisationen sichergestellt, dass die Zusammenarbeit optimal funktioniert – und die
Innsbrucker Bevölkerung auch in Zukunft
umfassend vor Gefahren geschützt ist. FB
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