Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.7
- S.31
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„was bleibt“: Kunstschätze
im Stadtarchiv/Stadtmuseum
Eine illustre Auswahl an Werken aus der städtischen
Sammlung ist bis 26. Oktober in der Badgasse 2 zu sehen.
Außergewöhnliche Schwerpunkte
Die Ausstellung „was bleibt“ ist in fünf verschiedene inhaltliche Themenbereiche
gegliedert:
© S.
RASB
ERGE
R
M
it der Ausstellung „was bleibt.
Werke aus der Sammlung der
Stadt Innsbruck“ bietet das
Stadtarchiv/Stadtmuseum erstmals einen
Einblick in den Bestand. Viele Exponate
befinden sich im Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, einige sind auf verschiedene Büros und Depots verteilt.
Die Ausstellung zeigt ein großes Spektrum – unter anderem von Gerhild Diesner,
Max Weiler, Paul Flora, Albin Egger-Lienz
oder Lois Weinberger. „Die Stadt Innsbruck
sammelt seit Jahrzehnten Kunstwerke, deren Besonderheiten wir für diese Ausstellung ‚was bleibt‘ gesichtet, kuratiert und zusammengestellt haben“, laden Mag.a Renate
Ursprunger und Dr. Carl Kraus vom Kuratorenteam auf einen Streifzug durch die Innsbrucker „Kunst-Geschichte“ ein. Der gesamte
Kunstbestand des Stadtarchivs/Stadtmuseums umfasst allein 4.200 gerahmte Bilder,
darüber hinaus über 4.000 ungerahmte Grafiken und 275 Skulpturen, die auch in einer
Kunstdatenbank erfasst sind.
Das Stadtarchiv präsentiert Kunstwerke aus dem städtischen Besitz.
Malerisches Innsbruck: Auf einer großen
„Panoramawand“ stehen Stadtansichten
heutigen fotografischen Aufnahmen gegenüber und dokumentieren so den Wandel der letzten 100 Jahre. Bei KünstlerInnen
wie Artur Nikodem, Gerhild Diesner oder
Andrea Holzinger hingegen liegt der Fokus
ganz auf der Natur in und um Innsbruck.
Innsbrucker Köpfe: Hunderte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und
Sport stammen aus oder lebten in Innsbruck. Einige davon wurden porträtiert –
zum Beispiel Paul Flora, „der Dichter mit
dem Zeichenstift“, oder Bürgermeister
Alois Lugger vom großen Max Weiler.
Das Begleitprogramm
Die Ausstellung „was bleibt“ ist zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten an folgenden Samstagen von 10.00 bis 14.00 Uhr
geöffnet: 6. Juli, 3. August, 7. September und 12. Oktober 2024.
Jeweils um 11.00 Uhr Aktivführungen des Vermittlungsteams.
Kuratorenführungen am Dienstag, 18. Juni, 17. September
und 22. Oktober 2024, jeweils um 18.30 Uhr. Auf Anfrage sind
weitere Führungen sowie das Vermittlungsprogramm für
Schulklassen möglich.
Unerwartetes: Eines der größten Highlights der städtischen Sammlung ist das
Selbstporträt des Wiener Frühexpressionisten Richard Gerstl, von dem insgesamt
nur 60 Gemälde erhalten sind.
Charakteristisches: Der „Sämann und der
Teufel“ von Albin Egger-Lienz ist auf eine
Weise charakteristisch mit Tirol verbunden,
die Frühwerke des populären Schneemalers
Alfons Walde auf eine andere. Dazwischen
gibt es viel Raum für großartige Tiroler Kunst.
Fokus aktuelle Kunst: Was bleibt von den
jüngsten Erwerbungen der Stadt Innsbruck?
Das müssen vielleicht zukünftige Generationen entscheiden. Hier werden Neuerwerbungen von KünstlerInnen wie Angelika Wischermann oder Lois Weinberger präsentiert. AS
Öffnungszeiten und Kontakt
Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr
Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Badgasse 2
Tel.: +43 512 5360 1400
post.stadtarchiv@innsbruck.gv.at
www.innsbruck.gv.at/stadtarchiv
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