Innsbruck Informiert

Jg.2024

/ Nr.7

- S.27

Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.





vorhergehende ||| nächste Seite im Heft

Zur letzten Suche
Diese Ausgabe – 2024_Innsbruck_informiert_07
Ausgaben dieses Jahres – 2024
Jahresauswahl aller Ausgaben

Dieses Bild anzeigen/herunterladen
Gesamter Text dieser Seite:
KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICH

Leerstand als Gradmesser für Stadtregierung

W

ährend tausende Wohnungen zu Spekulationszwecken leer stehen, finden
Innsbruckerinnen und Innsbrucker keine
bezahlbare Wohnung. Damit das Wohnen
wieder leistbar wird, muss der Leerstand
bekämpft werden. Hier wird sich zeigen,
wie ernst es der Stadtregierung mit dem
Thema ist. Die KPÖ wird die Leerstandsbekämpfung als Gradmesser für die Stadtregierung nehmen. Denn bisher scheint die
Wohnungskrise im Rathaus noch nicht angekommen zu sein. Der Bürgermeister und
seine Vize mit Gehältern von 15.000 bzw.

13.000 Euro/Monat spüren die teuren Mieten nicht, die Mehrheit der Bevölkerung
leidet allerdings sehr darunter. Die hohen
Politikergehälter führen zu einer abgehobenen Politik ohne Bodenhaftung. Aus der
Höhe des Politturms können die etablierten Parteien die Wohnungsnot der Bevölkerung nicht mehr erkennen. Die KPÖ ist
anders. Die Sorgen der Menschen sind die
unseren. Deshalb helfen wir schnell und
unbürokratisch. Zur Not auch mit einem
Teil unserer Bezüge.

Alles Liebe!
Ihre
Pia Tomedi

LISTE FRITZ - BÜRGERFORUM TIROL

Bedarfserhebung & Bedarfsplanung endlich umsetzen!

L

aut Erhebung der Stadt Innsbruck stehen
3.523 Wohnungen leer. In Wahrheit sind
es wahrscheinlich doppelt so viele, weil
bisher nur rund die Hälfte aller Wohnungen überprüft wurde. Die Zahlen zum Wohnungsleerstand in Innsbruck zeigen, dass
zwar viel gebaut worden ist, aber das Falsche für die Falschen. Seit Jahren entstehen
in Innsbruck freifinanzierte Wohnungen im
hochpreisigen Segment. Investoren und
Spekulanten haben jahrelang begeistert
zugegriffen, ihre Wohnungen leer stehen
lassen und auf deutliche Preissteigerungen

und Gewinne gehofft. Die Konsequenz ist,
dass die Mietpreise Rekordniveau erreichten und weiter steigen. Um zu wissen, ob
es überhaupt neue Wohnbauten braucht,
benötigen wir Zahlen zum konkreten Bedarf. Und um zu wissen, wie viele leerstehende Wohnung wieder vermietet werden
können, brauchen wir Daten zu den Motiven der Wohnungsbesitzer, warum Wohnraum unbewohnt bleibt. Mit Mut und dem
Willen etwas zu verändern, kann sich auch
beim Wohnen viel bewegen. Wir als Liste
Fritz setzen uns dafür ein.

GR Andrea HaselwanterSchneider, Liste Fritz –
Bürgerforum Tirol

ALTERNATIVE LISTE INNSBRUCK

Mit gutem Beispiel vorangehen

S

icherzustellen, dass alle Menschen hier
ein menschenwürdiges und bezahlbares Zuhause finden, ist eine der Hausaufgaben der Innsbrucker Stadtpolitik. Diese
hat den letzten Jahren viel versäumt, und
ihr Handeln war oft kontraproduktiv. Wer
etwa Investoren den roten Teppich ausrollt, braucht sich über spekulativen Leerstand nicht zu wundern.Dank der Arbeit des
Leerstandsmonitorings wissen wir, dass
der Wohnungsleerstand in erster Linie im
privaten Sektor auftritt. Wer also Leerstand
vermeiden und bezahlbaren Wohnraum für

alle schaffen will, muss den kommunalen und gemeinnützigen Wohnbau vorantreiben. Doch auch dort gibt es Leerstand:
Abbruch- und Neubauvorhaben von städtischen und gemeinnützigen Wohnbauträgern führen oft zu jahrzehntelangen Leerständen, die durch Bestandserhaltung und
rechtzeitige Sanierung vermeidbar wären.
Und wer – zu Recht – auch von Privateigentümern eine Mithilfe bei der Leerstandsbekämpfung einfordert, muss im eigenen
Wirkungsbereich mit gutem Beispiel vorangehen.

H I N W EI S : Die Redaktion von Innsbruck informiert ist für die Inhalte der Fraktionsbeiträge nicht verantwortlich. Die Standpunkte der Parteien
werden von der Redaktion weder lektoriert, umgeschrieben, zensiert noch in sonst einer Art und Weise bearbeitet. Die Anordnung
der Beiträge entspricht dem Wahlergebnis und damit der Stimmenstärke der Fraktionen im Gemeinderat.

Alternative Liste
Innsbruck
Für die Alternative Liste (ALi)
MMag. Roland Steixner
roland@alternativeliste.at
www.alternativeliste.at

INNSBRUCK INFORMIERT

27