Innsbruck Informiert

Jg.2024

/ Nr.7

- S.24

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© M. FREINHOFER

Die Ergebnisse des zweijährigen Entwicklungsprozesses zur Standortoffensive
Rossau wurden im Rahmen einer Pressekonferenz im FUNTASY Bildungszentrum
vorgestellt: v. l. n. r.: Heike Kiesling (Innsbruck Marketing), Stadträtin Janine Bex,
Unternehmervertreter Markus Dax (Geschäftsführer STEKA Werke und Mitglied der
Steuerungsgruppe), Bürgermeister Johannes Anzengruber, Unternehmervertreter
Dieter Unterberger (Geschäftsführer Autowelt Unterberger und Mitglied der
Steuerungsgruppe), Daniela Allmeier (Prozessbegleiterin, Geschäftsführerin
Planungsbüro Raumposition OG) und Stadträtin Mariella Lutz.

Abschluss der Standort­
offensive Rossau
Am 21. Juni 2024 wurde der Zukunftsplan zur Weiterentwicklung
der Rossau präsentiert.

U

m die Rossau, den wirtschaftlich
stark genutzten Stadtteil im Osten Innsbrucks zum attraktivsten Standort Westösterreichs weiterzuentwickeln, wurde im Juni 2022 ein breit
angelegter Planungsprozess gestartet.
Das Konzept, mit dem dies gelingen soll,
liegt nun vor. Unter dem Titel „Standortoffensive Rossau“ wurde die Entwicklungsstrategie von städtischen VertreterInnen gemeinsam mit Verantwortlichen
des Planungsteams und der Steuerungsgruppe vor Ort den Wirtschaftstreibenden und Beschäftigten präsentiert und
diskutiert.
In einem intensiven zweijährigen Prozess
haben die Ämter Immobilien, Wirtschaft
und Tourismus sowie Stadtplanung, Mobilität und Integration einen Zukunftsplan für die Rossau entwickelt. Unter
Einbindung und aktiver Mitarbeit von Un24

INNSBRUCK INFORMIERT

ternehmerInnen, Beschäftigten sowie ExpertInnen wurden umsetzbare Maßnahmen erarbeitet, die von allen mitgetragen
werden. Um diese kurz-, mittel- und langfristigen Ziele bestmöglich zu unterstützen, wird ein Quartiersmanagement in
der Rossau geschaffen. Angesiedelt ist
das vorerst auf drei Jahre angelegte Pilotprojekt als erweitertes Geschäftsfeld der
Innsbruck Marketing GmbH (IMG).

Tragfähiger Zukunftsplan
In der ersten Phase des breit angelegten
Entwicklungsprozesses wurden die größten Herausforderungen und Handlungsbedarfe erhoben. Außerdem holten die
ExpertInnen umfassende Daten und Informationen ein, die wichtige Erkenntnisse
für die nächsten Planungsschritte lieferten. Das Jahr 2023 stand dann ganz im
Zeichen der Konzepterstellung, um einen

tragfähigen Zukunftsplan für den Standort Rossau zu entwickeln. Die Herausforderung ist es nun, Flächenverfügbarkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung
bereitzustellen, dabei aber gleichzeitig
stadträumliche und planerische Qualitäten sicherzustellen und langfristig einzufordern. Die Stadt Innsbruck hat es sich
daher zum Ziel gesetzt, zukünftig eine
gesamthafte räumliche und wirtschaftliche Entwicklung des Wirtschaftszentrums
Rossau zu forcieren.
Das Entwicklungskonzept beinhaltet im
Sinne einer „Stadt der kurzen Wege“ sichere Fuß- und Radverbindungen, die bessere
Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und auch qualitätsvolle Aufenthaltsbereiche. Klimafitte und kühlende Bereiche mit mehr Bäumen und Grünflächen
sollen einen Beitrag zu einer nachhaltigen
Raumentwicklung leisten. MD