Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.7
- S.23
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Politik & Stadtverwaltung
Aus dem Stadtsenat
vom 12. Juni 2024
Gedenkstätte Sprengerkreuz
Anpruggen/Mariahilf
Dem Verein „D’Burgstodler“ wird für die Neuerrichtung der Gedenkstätte Sprengerkreuz ein städtisches,
50 Quadratmeter großes Grundstück in Hötting unentgeltlich überlassen. Dies beschloss der Stadtsenat
in seiner Sitzung vom 12. Juni 2024 einstimmig. Der
Platz im Bereich Burgstadl am Wanderweg von der
Höttinger Dorfgasse Richtung Gramart wurde vom
Amt für Wald und Natur gemeinsam mit VertreterInnen des Vereines ausgewählt. Er liegt an einem sehr
schönen Aussichtspunkt im Burgstadl inmitten des
neuen klimafitten Stadtwalds und wurde durch eine
neue Weganlage erschlossen. Bei dem Forstweg handelt es sich um eine Sackgasse, die nur selten im Rahmen der forstlichen Pflegemaßnahmen von Mitarbeitern des Amtes befahren wird. Zudem ist der Weg
nicht als Mountainbike-Strecke freigegeben.
Der Stadtsenat stimmte in seiner jüngsten Sitzung
ohne Gegenstimmen der Erstellung eines multimodalen Mobilitätskonzeptes zur gesamthaften Entwicklung und Verbindung der Stadtteilbereiche Anpruggen/Mariahilf und „Marktviertel“ zu. Sowohl die
Gestaltungsprojekte nördlich als auch südlich des
Inns erheben Anspruch auf verkehrsberuhigende
Maßnahmen. Daher wird eine umfassende verkehrstechnische Analyse beauftragt, um gesamtheitliche und nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln.
Konkret umfasst dies die Implementierung von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sowie die Evaluierung
alternativer Verkehrsrouten und die Verbesserung des
öffentlichen Nahverkehrs sowie des Fuß- und Radinfrastrukturnetzes. MD
Schulschwimmkurse
© LPD TIROL, S. HUTER
Für Schwimmkurse im Rahmen des Schulunterrichts
fallen häufig Selbstbehalte für Eltern an. Um Familien
zu entlasten, werden die Elternselbstbehalte im Schuljahr 2024/25 für den Schulschwimmkurs in allen städtischen Pflichtschulen übernommen, entschied der
Stadtsenat einstimmig. Bereits im Schuljahr 2023/24
wurden die Elternselbstbehalte für das schulische
Schwimmen in allen Innsbrucker Volksschulen übernommen.
Ferienzug
Neues Sicherheitszentrum
Der Stadtsenat gab einstimmig das Ferienzug-Programm für den Sommer 2024 frei. Seit 1988 wird der
Innsbrucker Ferienzug vom Referat Frauen und Generationen in Zusammenarbeit mit privaten Organisationen und Vereinen organisiert und bietet Kindern und
Jugendlichen im Alter von vier bis 14 Jahren in den Ferien ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Heuer wird vom 6. Juli bis 8. September 2024 wieder ein
vielfältiges Programm geboten. Ausgebaut wurde
nicht nur das Ganztags-Angebot, es ist auch gelungen, rund 70 wochendurchgängige Veranstaltungen
anzubieten. Das Programm findet sich online auf
www.ferienzug-innsbruck.at.
Innenminister Gerhard Karner (2. v. l.), Landeshauptmann Anton Mattle (Mitte), Bürgermeister Johannes Anzengruber (2. v. r.), ARE CEO
Hans-Peter Weiss (1. v. l.) und Landespolizei
direktor Helmut Tomac (1. v. r.) präsentierten
am 11. Juni 2024 in Innsbruck drei Neubauten
des Sicherheitszentrums Tirol. Mit dem Umzug
in drei der Neubauten hat sich nicht nur für
rund 400 Bedienstete der Arbeitsplatz geändert, sondern auch die Anlaufstelle für die
Bevölkerung. Die Bürgerservicestelle ist jetzt
in der Kapuzinergasse 1 untergebracht.
INNSBRUCK INFORMIERT
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