Innsbruck Informiert

Jg.2024

/ Nr.6

- S.11

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Diese Ausgabe – 2024_Innsbruck_informiert_06
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Lebensraum Innsbruck

Durch eine demokratische Wahl werden nicht
nur sprichwörtlich die Spielkarten, sondern auch
Büroräumlichkeiten neu verteilt. Davon sind
38 politische Büros in zwei Gebäuden, allein
35 davon im Rathaus, betroffen.

© W. GIULIANI

Reibungsloser Übergang
Wahlen bringen Veränderungen mit sich, in der Zusammensetzung
des Gemeinderats, der Stadtregierung, aber auch räumliche Veränderungen. Das heißt viel Arbeit für das Amt Allgemeine Servicedienste,
das für das Gebäudemanagement im Magistrat zuständig ist.

N

ach der geschlagenen Wahl beginnt
eine Zeit der Aus-, Ein-, und Umzüge. In nur wenigen Wochen werden
nötige Instandsetzungsarbeiten geleistet
und Büros den neuen Anforderungen entsprechend eingerichtet. Das reicht vom
Zusammenbau von Büromöbeln bis hin
zur Einrichtung der nötigen Kommunikations- und Informationstechnologie. Das
funktioniert nur mit viel Vorarbeit.

Koordination – Kommunikation –
Kooperation
Das Gebäudemanagement ist hier koordinierend und in enger Kooperation mit
dem im gleichen Amt angesiedelten Einkauf sowie dem Amt Informationstechnologie und Kommunikationstechnik
und der für die Instandhaltung der Gebäude zuständigen Innsbrucker Immobilien Service GmbH (IISG) tätig.
Umzüge müssen geplant, vorbereitet, koordiniert und begleitet werden. Das ist
im Magistrat nicht viel anders, als man
es selbst aus dem Privatleben kennt: Man
benötigt Umzugskartons, Hilfe beim Aufund Wiederabbauen und beim Transport.
Termine müssen gefunden und eingehalten werden. Man holt grundlegende In20

INNSBRUCK INFORMIERT

formationen, zum Beispiel von der neuen
Hausverwaltung, ein. Man muss entscheiden, was man mitbringt und ob und was
man Neues braucht. Immer mit dem Ziel,
sich dann möglichst rasch am neuen Ort
wohlfühlen und durchstarten zu können.
Umzüge werden daher meist schon frühzeitig geplant. Das gilt auch für den Magistrat, etwa muss das Budget bereits vorab
die zu erwartenden Kosten berücksichtigen. Man berechnet dafür schon frühzeitig verschiedene Varianten, um jedenfalls
gut vorbereitet zu sein. Die ersten konkreten Arbeiten starten dann drei bis vier Monate vor der Wahl und nach dem Umzug
braucht es noch gezielte Begleitung. Das
Gebäudemanagement muss auch in der
Folge eng mit den neuen politischen EntscheidungsträgerInnen zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse und Anforderungen der Stadtverwaltung zu verstehen und
entsprechend passende Lösungen entwickeln und anbieten zu können.

Effizientes Arbeiten ermöglichen
Friedliche, möglichst reibungslose Regierungswechsel sind Teil einer Demokratie und erlauben Politik und Verwaltung
gleichermaßen, möglichst rasch ihre Auf-

gaben nach einer Wahl in Angriff zu nehmen. Das ist in unserem Interesse, egal ob
wir in Innsbruck wahlberechtigt sind und
von unserem Wahlrecht auch Gebrauch
gemacht haben, hier leben, studieren, arbeiten oder die Stadt nur besuchen.
Für gute Arbeitsbedingungen, also die nötigen Räumlichkeiten, Technologie, Kommunikationsmittel – kurz die Infrastruktur –, sorgen viele meist im Hintergrund
bleibende und für die Öffentlichkeit wenig bis gar nicht Sichtbare. Wie jene 20
städtischen Bediensteten, die bereits seit
Wochen mit den Übersiedlungen und Instandsetzungen der Büros beschäftigt
sind. Sie sind es, die durch ihre Arbeit erst
effizientes Arbeiten für alle anderen ermöglichen. UI

© D. GIESINGER

Am jährlichen Girls‘ Day bekommen Mädchen
einen Einblick in technische Berufe – die Stadt
Innsbruck bietet hier viele Möglichkeiten für
BewerberInnen jeden Geschlechts.

Technische Berufe
Die Stadt Innsbruck bietet vielfältige Karrierechancen
im technischen Bereich.

A

m jährlichen Girls" Day bietet die
Stadt Innsbruck Mädchen die Gelegenheit, Lehrberufe im technischen Bereich des Magistrats, etwa bei der
Feuerwehr, dem Amt für Grünanlagen oder
dem Straßenbetrieb kennenzulernen. Insgesamt bietet die Stadt Innsbruck zwölf
verschiedene Lehrberufe an, die auch Bereiche wie Landmaschinentechnik, Straßenerhaltung oder IT-Systemtechnik
abdecken und darf das Gütesiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ führen.
Doch nicht nur angehende Lehrlinge können sich in den vielen Möglichkeiten des
Magistrats entfalten – auch für HTL-AbsolventInnen und erfahrene TechnikerInnen bieten sich zahlreiche spannende Berufsfelder im krisensicheren Umfeld des
öffentlichen Dienstes.

Brücken- und Stützmauernkatasters und
weitere Prüftätigkeiten beinhaltet, können hier BewerberInnen mit HTL-Matura
im Bereich Tiefbau Karriere machen.
Für HTL-AbsolventInnen mit Schwerpunkt Elektrotechnik/Elektronik oder
Tiefbau bieten sich auch Karrieremöglichkeiten im Referat Verkehrslichtsignalanlagen. Von der Bedarfsprüfung, Planung, Umsetzung und dem Betrieb von
Verkehrslichtsignalanlagen und weiteren
verkehrstechnischen Einrichtungen über
die Überwachung der Verkehrsmanagementzentrale, dem verkehrstechnischen
Qualitäts- und Alarmmanagement bis hin
zur Mitwirkung in Behördenverfahren der
Straßenverkehrsordnung bietet sich hier

ein breites Spektrum an Tätigkeiten – und
vielfältigen Möglichkeiten, die Fortbewegung der Stadt zu optimieren und sicher
zu gestalten.
Zusätzlich bietet jede Tätigkeit bei der
Stadt Innsbruck zahlreiche weitere Benefits: Gleitzeit- und Home-Office-Möglichkeiten, das Klimaticket Tirol, ein Essenszuschuss von 6,50 Euro pro Tag, umfassende
Weiterbildungsmöglichkeiten zur beruflichen Entfaltung und viele weitere Zusatzleistungen stehen allen Bediensteten zur
Verfügung.
Weitere Informationen zu ausgeschriebenen Stellen sowie alle aktuellen Stellenangebote der Stadt Innsbruck finden sich unter karriere.innsbruck.gv.at. FB

Wasserbau und Elektrotechnik
Amt Allgemeine
Servicedienste
Dieses ist verantwortlich für Gebäudemanagement, Einkauf und
allgemeine Servicedienste. Es bietet
intern wichtige Dienstleistungen für
alle im Magistrat in Verwaltung wie
Politik Arbeitenden.

Die Arbeit des städtischen Amtes Tiefbau
ist essentiell für die Sicherheit der Innsbrucker Bevölkerung – die korrekte Planung, Durchführung und Kontrolle von
baulichen Maßnahmen und Projekten,
etwa im Brücken- und Wasserbau, verhindert jeden Tag potenzielle Tragödien.
In der verantwortungsvollen Position der
örtlichen Bauaufsicht für Brücken- und
Wasserbauten, die auch das Führen eines

• Auffrischung für das neue Schuljahr
• Fit für den Übertritt in eine höhere
Schule

• Vorbereitung auf die Nachmatura
oder die Wiederholungsprüfung

Innsbruck, Hall, Schwaz ,Telfs,
Wörgl, Kufstein, St.Johann
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