Innsbruck Informiert

Jg.2010

/ Nr.6

- S.44

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STADTGESCHICHTE
Sanatorium Kettenbrücke feierte den 100. „Geburtstag“
Bei einem Festabend am 7. Mai wurde — untermalt mit musikalischen, historischen Streifzügen - das 100-Jahr-Jubiläum des Sanatoriums Kettenbrücke gefeiert und die Entwicklung zum modernen Betrieb von heute aufgezeigt.
Spitzenmedizin, freie Arztwahl sowie qualitäwvolle und individuelle Betreuung in einem guten Umfeld zum Gesundwerden, so präsentiert sich das Sanatorium Kertenbrücke heute,
100 jahre nach seiner Gründung. Auch die Werte des Gründers der Kongregation der Barmherzigen Schwestern, Vincent von Paul, haben Gültigkeit und werden gelebt, so Generaloberin Sr. Pia Regina Auer, die in ihrer Ansprache betonte, dass das Sanato
rium auch in diesem jahrhundert die „Brücke“ zum Menschen sein soll und dass die Qualität der medizinischen Versorgung und Betreuung laufend weiterentwickelt werden muss.
„Wir haben vieles erreicht, haben aber auch noch einiges vor“, verriet Geschäftsführerin Mag. Annette Leja. Der ärztliche Leiter, Dr. Adalbert Liener, erinnerte an die Notsituation in der ärzlichen Betreuung von Tuberkulosefällen, in der das Sana
torium entstand, und hob die heute freie Arztwahl und die Vielfalt der medizinischen Fächer hervor.
Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa und Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zollten in ihren Ansprachen Anerkennung für die Aufbauarbeit der Schwestern, für die Leistungen im Lauf der jahrzehnte und die hoch qualitativen Angebote von
heute.
150 Arzte aus 24 Fachrichtungen und rund 250 Mitarbeiter sind heute im Sanatorium tätig. Das Krankenhaus verfügt über 150 Betten auf sieben Stationen. Zum Haus gehören zudem die neu gebaute Physiotherapie, eine Tagesklinik, das Radiologische
Institut, das Wirbelsäulenzentrum sowie die einzige private Geburtshilfe Tirols. Die Schwerpunkte liegen in den Fachbereichen Augenheilkunde, Gynäkologie & Geburtshilfe, Innere Medizin, Neurochirurgie, Orthopädie, Psychiatrie und Unfallchirurgie. Ambulant
und stationär werden jährlich über 15.000 Patienten im Sanatorium behandelt — damit ist es eine der größten Privatkliniken Osterreichs. (VVVV)
Das Sonatorium mit der historischen Kettenbrücke zur Zeit seiner Gründung. 100 Jahre später bei der „Geburtstagsfeier“ vI. Dr. Adalbert Liener, Mag.a Annette Leja, Generaloberin Sr. Pio Regina Auer, Bgm. Mag.a Christine Oppitz-Plörer und LT-Präs. DDr.
Henvig von Stad. (Foto: W. Weger)
Zapfenstreich zum 400-ahr-Jubiläum der Wiltener Schützen
Die Schützenkomponie Wilten feiert heuer ihr 400-ohr-Jubiläum. „Mit dem Zopfenstreich in der Maria-Theresien-Straße fand
die Tradtion im Herzen der Stadt einen perfekt possenden Ort“, freute sich Bürgermeisterin Mogo Christine Oppitz-Plörer über die gelungene Festveranstaltung. Am Samstag, 15. Moi, um 18.30 Uhr begann der Festreigen mit einer heiligen Messe im Stift Wilten.
Vor der Stiftskirche fand onschleßend der landesübliche Empfang statt, ehe die Formationen in die Mona-Theresien-Stroße marschierten. Im Herzen der Stadt wurde der Tiroler Zopfenstreich mit den Wiitener Sängerknaben und der Stadtmusikkopelle Wilten
zum Besten gegeben. Den traditionell-forbenfrohen Abend beschloss ein Marsch durch die Akstodt. Am Sonntag, 16. Mai, fand vormittags ein von der Miltärmusik Tirol angeführter Marsch durch Wilten statt. An allen Festveranstaktungen beteiligten sich neben
den Teilnehmer in Trocht zohlreiche begeisterte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, denen die Veranstaltungen ein besonderes kulturelles Erlebnis boten. (MWV)
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INNSBRUCK INFORMIERT —JUN! 2010