Innsbruck Informiert

Jg.2010

/ Nr.6

- S.4

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JUGENDIFAMILIE
Familienbefragung: Hohe Zufriedenheit und Zustimmung
1.000 Familien nahmen im Herbst an einer Online-Befragung zur Familienfreundlichkeit in Innsbruck teil. Das erfreuliche Ergebnis: Eine große Anzahl der Innsbruckerinnen zeigt sich zufrieden.
„Die Zahlen beweisen, dass unsere Bestrebungen der letzten jahre honoriert werden, geben aber auch detaillierte Hinweise auf Bereiche
mit Handlungsbedarf“, so Familienreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.
Für heuer gibt es schon neue Initiativen: Mit den Sonntags öffnungszeiten von Jugendzentren und dem „teenXpress“ für über 14-jährige wurden für jugendliche attraktive Freizeitangebote in den Sommermonaten geschaffen. Weitere Bemühungen gelten der
Alterserweiterung in den
Kindergärten und dem Ausbau des Sommerbetriebes in Schülerhorten, wie zulerzt in der Angergasse. Auch der flächendeckende Ausbau der Kinderbetreuung vor allem für unter Dreijährige wird fortgesetzt.
Die Ergebnisse im Detail
Ober 60 Prozent der Innsbruckerinnen fühlen sich in ihrem Wohnumfeld wohl. Sehr zufrieden sind sie mit der Anbindung an den öffentlichen Verkehr und mit der Erreichbarkeit von Schulen und Betreuungseinrichtungen. Die Verbesserung der
Verkehrssicherheit am Schulweg und bei Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für kleinere Kinder sowie mehr Grün- und Freiflächen seien Anliegen, die weiter verfolgt werden müssen, so Amtsvorstand Mag. Ferdinand Neu.
Die Zufriedenheit mit dem Betreuungs- und Bildungsangebot betreffend liegt Innsbruck im Städtevergleich an erster Stelle: 50 Prozent vergeben hier ein Sehr gut oder Gut. In punkto
Freizeit- und Kulturangebot gebe es vor allem Handlungsbedarf für jugendliche. Das Angebot der Vereine und Freizeitmöglichkeiten sei zwar gut, doch lugendliche brauchen noch mehr konsumfreie Möglichkeiten, sich zu treffen, erläutert Kaufmann. Städtische
Bildungseinrichtungen wie Volkshochschule, Stadtbibliothek oder die Musikschule sind bekannt und werden gern genutzt.
Ein hervorragendes Zeugnis stellen Familien der ärztlichen Versorgung und der Notfallversorgung in Innsbruck aus. Viele wünschen sich leichter zugängliche Informationen über städtische Angebote bzw. eine zentrale Anlaufstelle für Fragen. Weiterer
Handlungsbedarf bestehe bei familiengerechten Wohnmöglichkeiten.
Vergleichsring Familienfreundliche Stadt
Innsbruck ist seit 2004 als einzige österreichische Stadt Teil des Vergleichsrings „Familienfreundliche Stadt“ im deutschsprachigen Raum. Teilnehmende Städte sind neben Innsbruck vergleichbare deutsche Städte wie Erlangen, Kassel, Paderborn oder Kiel
(Einwohnerzahl zwischen 100.000 und 200.000). Die Kennzahlen aus der Familienbefragung und den laufenden Erhebungen werden Ende 2010 in einem neuen Familienbericht zusammengefasst. (Al)
Am 7. Mai präsentierten Familienreferent Vizebgm. Chnistoph Kaufmann (Inks) und Amtsvorstand Mag. Ferdinand Neu (Amt für Familie, Bildung und Gesellschaft) die Ergebnisse aus der Familienbefragung. (Fow: A Teutsch)
Kinderbetreuung: Mehr Geld und erweiterte Angebote
Kinderbetreuung auf hohem Niveau ist der Stadt Innsbruck im Sinne der Familienfreundlichkeit ein wichtiges Anliegen.
Mit der Erhöhung der Beiträge für private Einrichtungen, der Alterserweiterung in den städtischen Kindergärten und dem Ausbau der Sommerbetreuung wird die Qualität der Kinderbetreuung in Innsbruck weiter verbessert.
Mit durchschnittlich rund 7 Prozent hat die Stadt Innsbruck für 2010 die Betriebsbeiträge für private Kinderbetreuungseinrichtungen erhöht. „Die Erhöhung war unter anderem notwendig geworden, weil die privaten Betreiber seit der Einführung des
Gratiskindergartens einem erhöhten Konkurrenzdruck gegenüber den öffentlichen Einrichtungen ausgesetzt sind“, erklärt der für Familien und
Kinderbetreuung ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.
Insgesamt werden im Jahr 2010 1.301.500 E für die insgesamt 99 privaten Betreuungseinrichtungen ausgeschürtet. Der größte Anteil davon — nämlich 883.540 é — entfallen auf die privaten Kindergärten.
Die Stadt Innsbruck fördert private Kindergärten, Schülerhorte, Kin¬ *
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INNSBRUCK INFORMIERT -JUN! 2010