Innsbruck Informiert
Jg.2024
/ Nr.7
- S.18
Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.
Gesamter Text dieser Seite:
© R. KUBANDA
Der Zukunftsvertrag 2024-2030 wurde im Haus der
Musik präsentiert: (v. l.) Stadträtin Janine Bex, Vizebürgermeister Georg Willi, Bürgermeister Johannes
Anzengruber, Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr
und Stadträtin Mariella Lutz.
Zukunftsvertrag für
Innsbruck 2024-2030
Die neue Stadtregierung hat mit dem 96-seitigen Zukunftsvertrag ihre Ziele für
die kommenden sechs Jahre festgeschrieben. Die Menschen und die positive
Entwicklung der Landeshauptstadt stehen dabei immer im Vordergrund.
A
usgangspunkt und Basis für alle geplanten Umsetzungsschritte sind
gesunde Stadtfinanzen. Der Fokus
liegt klar auf den Leitlinien Zweckmäßigkeit, Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und
Transparenz, um die Versorgungssicherheit in der Stadt 365 Tage zu garantieren.
„Diese Koalition verbindet der ausdrückliche Wählerwille, dass die Stadt in Zukunft
reibungslos verwaltet und geführt wird.
Die Stadt wird zum Dienstleister, weil wir
in erster Linie den Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet sind. Wir haben uns auch
in der Stadtregierung auf sehr präzise Regeln der Zusammenarbeit geeinigt. Insgesamt erhöhen wir die ‚Taktzahl‘ und beschleunigen die Prozesse. Unseren starken
Teamgeist leben wir vom ersten Tag“, ist
Innsbrucks Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber stolz auf sein Team und
den geschmiedeten Koalitionsvertrag.
Lebensqualität in der Stadt
Neben Projekten im Stadtraum, die bereits in der vorigen Periode diskutiert und
18
INNSBRUCK INFORMIERT
eingeleitet wurden, wie z. B. die Umgestaltung des Bozner Platzes oder die Weiterentwicklung des Bahnhof-Areals ist das
Thema Leistbares Wohnen ein wesentlicher Schwerpunkt. Geförderter Wohnbau in jedem Stadtteil sowie eine strikte
Raumordnung sind erklärte Ziele. Zudem
wird „Junges Wohnen“ künftig ausgebaut.
Auch das Vergabemanagement nach sozialen Kriterien ist damit umfasst.
Jungen Menschen, Familien und SeniorInnen werden Raum und Platz gegeben. Dieser soll durchgängig auch in allen Stadtteilen geschaffen werden. Damit einher geht
auch das Thema Versorgungssicherheit
vor Ort. Vielfalt soll nicht nur ein Schlagwort sein. Integration und Teilhabe sind
wichtige Punkte, die gezielt angegangen
und gefördert werden sollen. Das Bild vom
Innsbruck der 152 Nationen wird damit
mit Leben gefüllt.
Gleichstellung bedeutet mehr als Frauenförderung – dazu bekennt sich die neue
Stadtkoalition. Gleiche Rechte und Chancen für alle, egal welchem Geschlecht, wel-
cher Identität und welcher Orientierung
die Einzelnen angehören, ist ein Ziel.
Von Bildung bis Sicherheit
Auch ein breit gefasster Bildungsbegriff findet sich im Arbeitspapier. Von der Sanierung
der Bildungseinrichtungen über Kinderbetreuung, Inklusion und Tarifgestaltung bis
zu neuen Angeboten, Erwachsenen-Bildung und dem Bekenntnis zur Universitätsund Hochschulstadt reichen die geplanten
Maßnahmen, die unter diesem Themenbereich zusammengefasst sind.
Unter dem Motto „Schneller von A nach B“
wird das Thema Verkehr behandelt. Der
Umweltverbund (Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr), der in Innsbruck viele NutzerInnen hat, soll hierbei weiterhin bevorzugt werden. Insgesamt wird das Ziel einer
zukunftsfähigen, bedarfsgerechten und
wirtschaftlich tragfähigen Infrastruktur –
auch in Kooperation mit den Umlandgemeinden – in diesem Bereich ausgegeben.
Vom klimaneutralen Magistrat über smarte und effektive Anpassungsstrategien bis